Leubsdorf investiert in Sicherheit

Unerwarteter Geldregen ist eher die Ausnahme. Für sächsische Kommunen wird nun eine solche gemacht.

Leubsdorf.

Die Staatsregierung hat beschlossen, eine Pauschale zur Förderung des ländlichen Raumes im Freistaat Sachsen zu zahlen. "Wir erhalten 2018 und in den beiden kommenden zwei Jahren jeweils 70.000 Euro", sagte Leubsdorfs Bürgermeister Dirk Fröhlich (CDU).

Da zum Zeitpunkt der Erstellung des laufenden Haushalts der Gemeinde Leubsdorf noch nicht feststand, dass das Geld fließen wird, ist die Pauschale auch noch nicht Teil des Zahlenwerks. Deshalb hat nun der Gemeinderat darüber beraten, wie das Geld ausgegeben werden soll. Im Ergebnis verabschiedete der Rat eine Maßnahmenliste mit Schwerpunkt Sicherheit. Demnach sollen 25.000 Euro in die turnusmäßige Prüfung der kommunalen Brücken und Durchlässe investiert werden, 16.000 Euro fließen in die Erneuerung des Bachgeländers im Ortsteil Schellenberg. "Die jetzige Konstruktion ist marode und zum Teil verfault. Hier besteht dringender Handlungsbedarf", sagte Fröhlich. In der Grundschule Leubsdorf gibt es noch zwei Klassenzimmer, die noch nicht mit verstellbaren Tischen und Stühlen ausgerüstet sind. "Es ist schon lange ein Wunsch der Schulleitung, dies zu ändern. Dafür nehmen wir rund 10.000 Euro aus der Pauschale", sagte das Gemeindeoberhaupt. Der Gemeinderat sprach sich auch dafür aus, ein Gerät zur Herbizid-freien Unkrautentfernung zu leasen. Die Monatsrate beläuft sich bei einer Laufzeit von sechs Jahren auf etwas mehr als 400 Euro.

Weitere 7000 Euro sind für die Anschaffung und den Einbau von elektronischen Schließanlagen vorgesehen. Dies ermöglich eine bessere Zutrittskontrolle sowie ein einfaches Erweitern oder Ändern von Zutrittsberechtigungen. "Elektronische Schließanlagen sollen perspektivisch in allen öffentlichen kommunalen Gebäuden eingebaut werden. Wir beginnen im Rathaus und in der Sporthalle Leubsdorf", sagte Fröhlich. Knapp 5000 Euro sind vorgesehen, um das derzeit permanent an der Kindertagesstätte "Kunterbunt" Hohenfichte stehende Figurenspiel auf das Areal des Feuerwehrgerätehauses zu versetzen und den Unterbau zu sanieren. "Dort gibt es auch mehr Platz, wenn das Figurenspiel in der Adventszeit im Fokus der Bürger steht", sagte der Bürgermeister. Schließlich sollen etwas mehr als 2000 Euro dafür eingesetzt werden, um diverse Straßenschilder anzuschaffen und somit das Depot des Bauhofes zu komplettieren.

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