Leubsdorf zeigt sich von neuer und alter Seite

Kulturverein legt Kalender für 2021 mit Motiven aus der Gemeinde auf

Leubsdorf.

Der Kulturverein Lindenhof Leubsdorf gibt zum zweiten Mal einen Kalender heraus. Diesmal sind verschiedene Motive aus der Gemeinde zu sehen. Bei der Premiere im vergangenen Jahr wurden ausschließlich aktuelle Fotos abgedruckt, die innerhalb eines Wettbewerbs in Leubsdorf sowie den Ortsteilen Marbach, Schellenberg und Hohenfichte entstanden waren. Daran konnte sich jeder beteiligen.

"In diesem Jahr haben wir uns im Verein etwas Neues überlegt", sagt Vereinschef und Bürgermeister Dirk Fröhlich (CDU). Mit Hilfe des ehemaligen Ortschronisten Christian Eckardt wurden historische Bilder ausgewählt, die um 1900 entstanden und markante Gebäude zeigen. Zugleich sind aus fast gleicher Perspektive neue Fotos geschossen wurden, die den alten gegenüber gestellt werden. Deshalb erhielt der Kalender den Titel "Gemeinde Leubsdorf früher und heute".

Bei der Produktion bekamen die Leubsdorfer Kulturaktivisten tatkräftige Hilfe durch das Vereinsmitglied Denise Reichel. "Sie arbeitet in der Werbebranche und leistete einen großen Beitrag, damit wir das Projekt umsetzen konnten", sagt Fröhlich. Die Kalender kosten pro Stück 8 Euro und sind in Leubsdorf im Rathaus, der Bäckereifiliale Göpfert, der Fleischerei Borsch und dem Getränkehandel Richter erhältlich. Außerdem können Interessenten sie im Getränkemarkt Schellenberg und der Bäckereifiliale Walthelm Schellenberg sowie in der Gärtnerei Kutzke in Hohenfichte erwerben.

Der Erlös aus dem Verkauf - der Kalender wurde mit einer Auflage von 400 Stück produziert - fließt wieder in ein gemeinnütziges Projekt. "Das wird für das kommenden Jahr die Anschaffung eines neuen Spielgerätes sein. Es wird auf dem Spielplatz aufgestellt, der sich im Ortsteil Hohenfichte in der unmittelbaren Nähe zur Sporthalle befindet", berichtet der Bürgermeister. Auch im Vorjahr floss der Gewinn aus dem Kalenderverkauf nicht in die Kasse des Kulturvereins, sondern wurde für das Allgemeinwohl reserviert. "Unser Ziel ist es, mit dem Geld sieben Sitzbänke anschaffen zu können", erklärt Fröhlich. Diese sollen an Wanderwegen auf dem Gemeindegebiet platziert werden. "Eigentlich sollten die Bänke schon stehen. Aber die Coronapandemie hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und das Projekt verzögert", erklärt der Leubsdorfer. Aber er sei zuversichtlich, dass die Bänke in absehbarer Zeit aufgestellt werden könnten.

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