Lockdown-Ausstieg in Augustusburg: Projektstart verschoben, getestet wird trotzdem

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Augustusburg beginnt mit den Corona-Tests. Die Nachfrage ist enorm. Die Gaststätten bleiben wegen der steigenden Infektionszahlen aber vorerst zu.

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 20
    6
    KTreppil
    17.03.2021

    Wie censor vorrechnet, genauso ist es, genau das ist die Milchmädchenrechnung der Inzidenzen und das derzeitige Problem in Gemeinden und Landkreisen mit vergleichsweise niedriger Einwohnerzahl. Bevor weitere rote Daumen verteilt werden, kann jeder das erstmal selbst durchrechnen und überlegen ob das die richtige Bewertung des Infektionsgeschehens sein kann. Inzidenzen für Länder, für Deutschland und die Bundesländer ergeben vielleicht einen Maßstab und Vergleich. Je kleiner jedoch die 'Einheit' um so weniger die Aussagekraft und Grundlage. Irgendwann wird wohl noch eine Familieninzidenz oder Firmeninzidenz auf 100000 Personen hochgerechnet? Selbst Bürgemeister des Erz Kreises haben sich zu dieser Problematik gegenüber dem MP zu Wort gemeldet. Wann setzt da endlich ein überdenken und umdenken ein? Man muss das Infektionsgeschehen im Blick behalten um handlungsfähig zu bleiben, aber doch bitte nicht mit derart verzerrten und unrealistischen Maßstäben.

  • 22
    8
    censor
    16.03.2021

    "Augustusburg hatte am Montag einen Sieben-Tage-Wert von 221, was bei rund 4500 Einwohnern zehn Neuinfektionen binnen sieben Tagen entspricht".

    Bei diesem Satz tut sich das ganze Dilemma der Inzidenzwert- Strategie auf: Was sind schon 10 positive Tests oder "Infektionen" auf 4.500 Ew. in 7 Tagen?

    Wie oft hatten bereits 10 Menschen gleichzeitig in derselben Gemeinde eine Infektion mit irgendwas? Vielleicht auch mit einem noch gefährlicheren Erreger?
    Hat man deshalb die Gesellschaft lahm gelegt?

    Fakt ist: solange mittels dieser Hochrechnungen auf 100.000 Ew. Grenzwerte festgelegt werden, die in kleineren Einheiten regelmäßig zu Überschreitungen führen, wird es NIE ein Pandemieende geben.

    Selbst ein 1000-Seelendorf würde dann mit einem einzigen positiv Getesteten die 100er Marke überschreiten.

    Das ist epidemiologisch völliger Blödsinn, zumal niemand berücksichtigt, ob die Betroffenen überhaupt krank sind. Das Testergebnis reicht, um eine Maßnahmen-Lawine auszulösen.