Parkgebühren stehen zur Debatte

Die Automaten in Niederwiesa sind defekt. Für die Gemeinde ist das Anlass, nicht nur über neue Geräte, sondern auch über höhere Preise nachzudenken.

Niederwiesa.

Die Erfassung der aktuellen Parkgebühren bereitet dem Kämmerer der Gemeinde Niederwiesa, Mirko Ott, derzeit keine Arbeit. Denn es gibt keine. Grund: Die drei gemeindeeigenen Parkautomaten am Wanderparkplatz an der Oesterhelt-Eisenbahnbrücke in Braunsdorf, dem Lichtenwalder Wehr sowie gegenüber der Kindertagesstätte Lichtenwalde sind defekt. "Wir nehmen dies zum Anlass, unser gesamtes Parkplatzsystem zu prüfen. In den kommenden Wochen wird sich die Verwaltung gemeinsam mit dem Gemeinderat Gedanken machen, ob die Automaten komplett oder teilweise repariert oder sogar neue Geräte angeschafft werden. Außerdem werden auch die Höhe der Gebühren diskutiert", sagte Bürgermeister Raik Schubert (Bürgerinitiative) zur jüngsten Gemeinderatssitzung. In diesem Zusammenhang müsse auch überprüft werden, in welcher Form und wie oft künftig die Kontrollgänge durchgeführt werden sollen.

Anfang des Kalenderjahres hatte sich Schubert einen Überblick über die jährlichen Einnahmen aus Parkgebühren gemacht. "Dabei hat sich ergeben, dass die Aufwendungen im Moment nicht durch die Einnahmen gedeckt werden", sagte Schubert. Auch deshalb brachte der Braunsdorfer Ortsvorsteher Holger Maywirth eine moderate Erhöhung der Gebühren zur Diskussion. "Unsere Parkflächen sind sauber und gepflegt. Deshalb sollte man je nach Nutzungsdauer die Beiträge staffeln und nicht mehr wie jetzt einen Einheitstarif von 2 Euro verlangen", erklärte Maywirth. Nunmehr sollen alle Aspekte berücksichtigt und in die künftige Planung einbezogen werden.

Schubert betonte allerdings, dass sich die Niederwiesaer Verwaltung dabei die nötige Zeit lassen werde. "Ziel ist es, dass unser neues Parkplatzkonzept bis zum Beginn der nächsten Saison, also im Frühjahr 2021, steht", sagte der Bürgermeister.

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