Pyramiden für einen guten Zweck

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Unternehmen unterstützen Künstler der Region

Erzgebirge.

Bei der Adorfer Wohnungsgenossenschaft hat sich in den vergangenen Wochen eine besondere Pyramide gedreht. Sie ist allein aufgrund ihres Designs aufgefallen: In leuchtenden bunten Farben drehen sich die Flügel und die Figuren. Und wie alles an diesem Unikat sind sie in Plastik gehüllt. Die Genossenschaft unterstützt mit dieser Anschaffung den Maler und Bildhauer Glenn West. Der gebürtige Engländer hat an der Liverpool Art School studiert, lebt und arbeitet aber bereits seit einigen Jahren in Annaberg-Buchholz.

Die Pyramide ist eine von insgesamt neun, die im Projekt "Kunst trifft Mittelstand" entstanden sind. Durch ihren Erwerb unterstützen lokale Unternehmen Künstlerinnen und Künstler aus ihrer jeweiligen Region. Ins Leben gerufen hat die Aktion die Marienberger Kunstgenossenschaft "Kunst für die Welt", in der sich wiederum Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Österreich engagieren. Mitinitiatorin Andrea Steinert ist selbst Künstlerin und kennt das coronabedingte Schicksal vieler in der Branche. Wegen abgesagter Konzerte, Ausstellungen oder Auftritte bleiben wichtige Einnahmen aus. "Vielen geht es gerade finanziell sehr schlecht", sagt Steinert. So wuchs bei ihr und ihrem Mann der Wille, Kunstschaffenden aus der Umgebung zu helfen. Die Idee: Pyramidenrohlinge an die Künstler verteilen, sie von diesen gestalten und anschließend von regionalen Unternehmen finanzieren zu lassen.

Im Dezember war sie mit dieser Idee an mehrere sächsische Firmen heran getreten. Neun haben sich der Aktion angeschlossen.

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