Sänger setzt auf tierische Abstandshalter

Abstecher zum Freiberger Obermarkt: Sergio Raonic Lukovic, Sänger und Regisseur am Mittelsächsischen Theater, ist oft und gern mit seinen Hunden unterwegs. Mit passenden Schuhen wohlbemerkt. Die Boston Terrier Alberich (frei nach Wagner) und Daisy nennt der Kroate augenzwinkernd seine "Abstandshalter in der Coronazeit". Auch im Freiberger Stadtwald und an der Fuchsmühle ist das Trio häufig anzutreffen. Lukovic bedauert die coronabedingte Verschiebung der "Csárdásfürstin" auf der Seebühne Kriebstein ins nächste Jahr. Lukovic, der an der Talsperre bereits vor zwei Jahren "Eine Nacht in Venedig" inszenierte, sollte die Operette auf die Bühne bringen. "Ich bin wie alle Kollegen sehr traurig, dass die Premiere, in deren Vorbereitung wir ja schon viel Arbeit und Herzblut investiert haben, verschoben werden muss", sagt er. Der neue Erste Kapellmeister José Luis Gutiérrez, und er arbeiteten indes weiterhin an ihrem Konzept der "Csárdásfürstin" - "in der Hoffnung, dass wir uns im Sommer 2021 alle wieder in Kriebstein sehen und den Zuschauern ein spannendes Operettenerlebnis präsentieren können." Einen Vorgeschmack gab es beim Obermarkt-Konzert am 12. Juni. Bassbariton Sergio Lukovic, Tenor Frank Unger, Sopranistin Lindsay Funchal, künstlerischer Leiter José Luis Gutiérrez, Violinist Marek Pavelec, Drummer Michael Winkler und Bassist Matthias Würthner bekamen viel Beifall. (hh/mer)Foto: Eckardt Mildner

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