Sicherheit bekommt im Altkreis Flöha neues Gesicht

46-Jähriger Wittgensdorfer ist Quereinsteiger für Kriminalitätsprävention

Flöha.

Die Stadt Flöha hat einen Gemeindevollzugsbediensteten eingestellt, der nicht nur in der Großen Kreisstadt, sondern auch in den Nachbarkommunen zum Einsatz kommen und entsprechend anteilig finanziert wird. Nachdem vor zwei Monaten Flöha, Oederan, Augustusburg, Niederwiesa, Eppendorf und Leubsdorf den Aufbau eines interkommunalen Gemeindevollzugsdiensts unter dem Dach der "Allianz Sichere Sächsische Kommunen" (ASSKomm) vertraglich besiegelt haben, geht es nun an die praktische Umsetzung des Projekts.

Thomas Karl hat sich - unter mehreren Bewerbern - für die Stelle des Gemeindevollzugsbediensteten durchgesetzt. Der 46-jährige Quereinsteiger wohnt in Wittgensdorf und war zuvor als Regionalleiter in der Dienstleistungsbranche tätig. Zunächst soll sich Karl mit der Sicherheitslage in den beteiligten Kommunen beschäftigen sowie Konzepte für die kommunale Präventionsarbeit, wie zum Beispiel an Schulen, erstellen. Demnächst wird er auch einen Verwaltungslehrgang besuchen.

"ASSKomm" gibt es bereits seit Februar 2019. Doch bei der kommunalen Zusammenarbeit zwischen Flöha und weiteren Orten aus dem Altkreis handelt es sich um ein Pilotprojekt. (kbe)

11 Kommentare
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  • 3
    0
    Inke
    25.09.2020

    Na da fühlt man sich doch gleich viel sicherer im Ländle! Und vor allem ist es auch günstiger als Reviere wieder dichter zu besetzen, so wie es früher einmal war. Hoffentlich wird durch Herrn Karl auch analysiert wie effektiv die Polizeistreifen ihre Arbeit noch verrichten können, welche Wartezeiten man als Hilferufender einplanen muss usw.