Sie sorgen dafür, dass es am Lauftag läuft

Pünktlicher Startschuss, keine Sturmschäden auf der Strecke und für alle Teilnehmer Verpflegung: Die Organisatoren in Oederan hatten alle Hände voll zu tun.

Oederan.

Wer hunderte Läufer glücklich machen will, muss früh aufstehen: Bei den Organisatoren des Oederaner Lauftages klingelte am Mittwoch zeitig der Wecker. Schließlich ging es darum, auch bei der 16. Auflage des Oederaner Lauftages wieder ein guter Gastgeber zu sein und vor dem ersten Start, der 10 Uhr erfolgte, alle Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen zu haben.

Streckenchef Sven Hähner verriet, dass es dabei keine extra Besprechung gab. "Unsere Truppe ist seit Jahren dabei. Deshalb weiß auch jeder, was er zu tun hat. Da müssen wir am frühen Morgen nicht erst noch einmal groß reden", sagte Hähner. Für ihn bedeutete das konkret, die verschiedenen Strecken abzufahren und die in vorherigen Arbeitseinsätzen aufgebauten Absperrungen zu aktivieren. "Dabei geht es zum Beispiel auch darum, die Strecken von Müll und Unrat zu befreien. In früheren Jahren ist es nach diversen Hexenfeuern schon mal vorgekommen, dass Glassplitter der Flaschen auf den Wegen lagen. Außerdem galt es nach den Niederschlägen vom Montag, noch einmal alle kritischen Stellen genauer unter die Lupe zu nehmen", berichtete Hähner. Er musste im Vorfeld des Lauftages insbesondere die große Schleife umplanen, weil durch Sturmschäden der übliche Streckenverlauf unpassierbar war.


Die Betätigung der Startpistole war Chefsache. "Den Job mache ich schon seit ein paar Jahren", sagte der Vorsitzende der TSG Oederan, Jörg Kunze. Er freute sich, dass die Veranstaltung fast trocken und wieder einmal reibungslos über die Bühne ging. Nur beim Aufbau und kurz vor dem Start der 10 Kilometer schickte Petrus kurze Schauer nach unten. Doch die Läufer schauten in diesen Minuten nicht wie Regenwetter, sondern versprühten grundsätzlich gute Laune. Wer seinen Wettbewerb absolviert hatte, durfte sich am Verpflegungspunkt stärken. Die Frauen, die sich dieser Aufgabe widmeten, hatten insgesamt 60 Liter Pfefferminz- und Früchtetee im Ausschank. "Das ist doch gar nicht der Rede wert", sagte eine der Damen über ihr ehrenamtliches Engagement. Dennoch soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass diese Crew auch noch Bananen und Äpfel in handliche Stücke aufschnitt. Bei 428 Teilnehmern glühten die Messergriffe entsprechend. Dazu gab es vor dem Klein-Erzgebirge, an dem sich traditionell Start und Ziel befanden, einen Imbiss.

Den Sieg über 10 Kilometer holte sich Clemens Degenhardt vom SSV Erfurt. Die Frauenkonkurrenz entschied Aline Kresse vom SV Einheit Bräunsdorf für sich. Thomas Schröder vom TSV Falkenau wiederholte seinen Vorjahreserfolg über 5 Kilometer, bei den Damen stand Jessica Schymik (SV Einheit Bräunsdorf), auf dem Podest ganz oben.

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