Sonntagsfahrverbot für Biker: Nicht verhandelbar

Freiheit, Abschalten und Gemeinschaft - das zählen Biker als Gründe auf, warum sie aufs Motorrad steigen. Sonntags darauf zu verzichten, wäre für sie ein Eingriff in ihre Rechte.

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88 Kommentare
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  • 14
    1
    Gebirger
    15.09.2020

    Wenn sich ein Biker nicht an die Gesetze hält, kann man nicht alle anderen dafür bestrafen. Wenn ein Auto zu laut ist, kann ich nicht die Straße für alle anderen Autos sperren. Wenn einer im Ort kriminell ist, kann ich nicht das ganze Dorf ensperren.
    Kontrollieren, zu laute Bikes stillegen und nicht im Rundumschlag Menschen in ihren Rechten einschränken.
    Wie Olaf bemerkte, müsste man dann auch ein Sonntagsläutverbot für Kirchenglocken einführen.
    Und das Silvesterfeuerwerk auch verbieten. Und Fußballspiele und Industrielärm und die Autobahnen und Flughäfen und Spielplätze schließen und und und...

  • 20
    3
    Dickkopf100
    15.09.2020

    Auch wenn ich kein Motorradfahrer im weitesten Sinne bin, halte ich ein Sonntagsfahrverbot für dumm und unbedacht. Die Politik muss endlich aufhören sich überall einzumischen und jeden noch so kleinen "Mist" zu reglementieren. Es gibt doch schon genug Gesetze und Vorschriften, werden diese eingehalten, gibt es auch keine Probleme. Sicher, ein paar Deppen gibt es immer, aber doch nicht nur bei den Bikern. Also, lasst den Damen und Herren auf zwei Rädern ihr geliebtes Hobby und kümmert euch endlich um Dinge die wichtig sind.

  • 20
    6
    OlafF
    15.09.2020

    Eingriffe in Grundrechte kommen rasch in Mode. Sollen Kirchenglocken bald nicht mehr leuten dürfen, Hähne nicht mehr krähen, Menschen sich nicht mehr umarmen und Biker nicht mehr biken. Klar dass es individueller Absprachen bedarf, wenn die Freiheitsrechte des einen in die Freiheitsrechte der anderen allzu sehr eingreifen. Aber alles Regulieren, reglementieren und diktieren? Nein, die Feuerwehr muss auch nicht unbedingt eine ganze Stadt löschen, wenn ein Gebäude brennt.

  • 3
    1
    Nixnuzz
    15.09.2020

    Motorrad-besuchte Strecken weisen in kurvigen Bereichen schaumigen Plankenschutz auf. Also mal Dezibel testen. Was radikale Massnahmen auslösen, zeigte sich im Bezirk Bergisch Gladbach, Serpentinen in Altenberg-Westf..Nach lang-jährigem Kampf der dortigen Anwohner wurden Schwellen auf die Strasse genagelt.Halbrunde!. Ok - Biker kaum noch ausser Verfahrer. Aber: Die Lkw's. Alles was sich bewegt rappelt und klappert. Anwohner wieder auf den Barrikaden. Wieder 1 oder 2 Jahren Verwaltungskrieg. Schwellen wieder weg. Straße bergabfahrtseitig verengt. Jetzt Geschwindigkeit aber auf 30kmh begrenzt. Inklusiver häufiger nicht-gemeldeter Kontrolle auf der Talseite.

  • 38
    3
    Christian1984
    15.09.2020

    Es ist schon jetzt möglich die zu lauten Maschinen, welche gegen die Zulassungsvorschriften verstoßen, stillzulegen. Die Polizei kann bei einer Kontrolle einfach die Weiterfahrt untersagen. Voraussetzung ist halt die aktive Kontrolle, welche scheinbar nur unzureichend erfolgt.

    Bin selber Motorradfahrer und auch ich sehe nicht zugelassene (und daher meist übermäßig laute) Abgasanlagen oder entfernte DB-Eater aus Serienanlagen als äußerst negativ an. Ich kann auch die Anwohnerbeschwerden an beliebten Strecken vollkommen nachvollziehen.
    Wenn die Maschine aber den Zulassungsvorschriften entspricht und die Lautstärkevorgaben einhält, kann ich doch nicht einfach pauschal die Fahrt untersagen. Wo bleibt da die Rechtssicherheit?
    Und vor allem, was kommt dann als nächstes? Zu viele Autos am Sonntag auf der Straße - vielleicht auch verbieten? Belästigung durch zu viele Touristen bei bekannten Sehenswürdigkeiten - Anwesenheit verbieten?

    Pauschale Verbote sind nicht selten ein "Türöffner" für weitere rigorose Maßnahmen, die früher oder später auch Sie betreffen werden.

    Die schwarzen Schafe durch Kontrollen herauszufischen ist meiner Meinung nach für alle Beteiligten die effektivste Methode hinsichtlich Lärmschutz. Für die Verwaltung sind Pauschalverbote aber natürlich der einfachere Weg.
    Bloß, was tun, wenn der Fahrer, welcher sich schon nicht um eine zulassungskonforme Maschine schert, bei Ihnen am Sonntag "vorbeigast" und das trotz Fahrverbot?

  • 26
    7
    Dackel
    15.09.2020

    Ich gehöre nicht zur Gruppe der Biker. Meine Interessen liegen auf anderen Gebieten. Um den Lärm zu minimieren sind meiner Meinung nach härtere Kontrollen, die schon beim TÜV beginnen, erforderlich. Ebenso sollte die Polizei öfter Kontrollen auf den von Bikern genutzten Strecken durchführen, um die schwarzen Schafe zur Vernunft zu bringen. Warum sollen eigentlich nur die Biker mit Fahrverbot gestraft werden. Was ist zum Beispiel mit den vielen Hobbypiloten, die am Wochenende ihre Kreise über den Ortschaften ziehen und durch Fluglärm andere ruhesuchende Menschen stören. Es sollte generell darüber nachgedacht werden den Lärm an Wochenenden und Feiertagen zu reduzieren. Außerdem sollte nicht mehr als nötig unsere Umwelt mit Abgasen belastet werden.
    A.S.

  • 39
    8
    Pixelghost
    15.09.2020

    Heute Morgen konnte ich, in einer 30er- Zone vor einer Schule, vom einem hinter mir fahrenden Pkw die Scheinwerfer nicht mehr sehen.
    Bei 30 km/h war er also maximal 2 m vom Heck meines Autos entfernt. Er drängelte und ich fühlte mich belästigt.

    Also weg mit ihm - Dienstags!

  • 15
    46
    lax123
    15.09.2020

    Toleranz hört dort auf, wo andere belästigt werden. Also weg mit den Kisten am Sonn-/Feiertag. Geht in den Freizeitpark oder auf abgesperrte Rennstrecken und gut.