Technischer Defekt löst Feuerwehreinsatz aus

Brandmeldeanlage in einem Rechenzentrum in Lichtenwalde ruft freiwillige Feuerwehren auf den Plan

Lichtenwalde.

Unverrichteter Dinge sind die Feuerwehrleute aus Niederwiesa und Lichtenwalde am Montagmittag wieder aus der August-Bebel-Straße in Lichtenwalde abgezogen. Eine Brandmeldeanlage im Rechenzentrum des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie hatte Alarm an die Rettungsleitstelle gegeben.

Wie Ralf Reinhardt, Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehr, sagte, seien gegen 12.30 Uhr 24 Feuerwehrleute aus Niederwiesa und sieben aus Lichtenwalde ausgerückt. Einen Brand gab es jedoch nicht. "In einem Serverschrank wurde der Alarm ausgelöst. Was genau die Ursache dafür war, wissen wir derzeit noch nicht. Vermutlich war es im Schrank zu warm, worauf die Anlage reagiert hat", so der Wehrleiter. Die Firma, die die Brandmeldeanlage betreut, wurde informiert und hat diese zurückgesetzt.

Den Einsatz bestätigte auch Karin Bernhardt, Sprecherin des Landesamtes, und fügte hinzu, dass die Meldeanlage bereits mit der Selbstlöschung begonnen hatte. "Bisher war es das erste Mal, dass die Feuerwehr zum Rechenzentrum ausrücken musste. Dass die Brandmeldeanlage zusätzlich die Selbstlöschung auslöste und Kohlenstoffdioxid ausströmte, war ebenfalls einmalig", so die Sprecherin. Aus dem Rechenzentrum gab es Lob: "Die Feuerwehrleute waren sehr schnell vor Ort, um zu helfen." (scso)

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