Theater grüßt digital in den Advent

In der Weihnachtszeit finden Mitarbeiter einen Weg in die Wohnzimmer

Freiberg.

Hinter pandemiebedingt geschlossenen Türen der mittelsächsischen Bühnen läuft die Vorbereitung für den neuen Spielplan. Ab März hoffen die Freiberger und Döbelner, wieder öffnen zu können. "Ein ganz wesentlicher Punkt dabei ist die deutliche Erweiterung des Angebotes an Freilichtaufführungen vom Früh- bis zum Spätsommer 2021", wirbt Sprecher Christoph Nieder bereits: "Um das zu ermöglichen, verzichten die Theatermitarbeiter auf den ursprünglich geplanten Sommerurlaub: Betriebsrat und Theaterleitung haben eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, mit der der Großteil des Jahresurlaubs in den Februar verlegt wird."

Über Planungsstand und Umtauschmöglichkeiten für erworbene Theaterkarten hat die Theaterleitung Besucher in einem Brief informiert. Geschäftsführer Dr. Hans Peter Ickrath und Intendant Ralf-Peter Schulze beschreiben Theaterfreunden darin, dass das kurzfristige Ein-und Ausschalten der Theaterarbeit auf Dauer nicht möglich ist. Es verhindere seriöse Planung und beeinträchtige die künstlerische Qualität. Deshalb sei der Spielbetrieb bis zum 28. Februar eingestellt. Im Moment werde für die Theater ein neuer Spielplan für die Zeit ab März 2021 erarbeitet. Er soll vor allem Stücke zeigen, die inszeniert, aber noch nicht gespielt worden sind - etwa "Der häusliche Friede" und "Lauter Verrückte!". Die geplante Neuproduktion des Musicals "The story of my life" ist abgesagt, die der Opern "Der Mantel/Das Telefon" voraussichtlich auf die nächste Saison verschoben.

"Dafür legen wir einen neuen Schwerpunkt auf Freilichtaufführungen in den Monaten Mai bis September 2021, die aller Voraussicht nach stattfinden können", stellen Ickrath und Schulze in Aussicht: Neben der Operette "Die Csárdásfürstin" auf der Seebühne Kriebstein und "Gold", werde es Shakespeares "Sommernachtstraum" geben. Ende Januar soll laut Theaterleitung der Vorverkauf beginnen. Karten für Vorstellungen, die bereits ausgefallen sind oder die bis Ende Februar ausfallen, werden zurückerstattet. Das gilt für Inhaber der "Wertbriefe" und für im Freiverkauf erworbene Karten. Mit digitalen Weihnachtsgrüßen spielen sich die Künstler auch derzeit in die Stuben. So grüßt die Mittelsächsische Philharmonie mit einem Ausschnitt aus dem 2. Sinfoniekonzert dieser Spielzeit und Joseph Haydns Sinfonie Nr. 102 B-Dur. (grit)

Ein Kurzlink zu der Übersichtsseite mit den digitalen Adventsgrüßen des Theaters: www.freiepresse.de/adventsgruss

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