Trotz Corona: Freizeitbad plant Ausbau

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Millionenprojekt in Geyer soll 2022 fertig sein

Geyer.

Normalerweise wäre in diesen Tagen Hochbetrieb im Freizeitbad Greifensteine. Der Februar ist dank der Winterferien oft einer der Monate mit den meisten Besuchern. 2020 kamen in diesem Zeitraum knapp 29.900 Gäste - fast 4000 mehr als im Jahr zuvor. Doch dann bremsten die Folgen der Corona-Pandemie die Einrichtung aus. Obwohl unklar ist, wie lange der Lockdown noch anhält, wird am geplanten Baustart für ein Millionenprojekt aber festgehalten. Es sieht etwa neue Becken im Außenbereich vor. Laut Geschäftsführer Markus Kothe wartet man derzeit auf die Baugenehmigung. Auch der Stadtrat hat das Projekt kürzlich befürwortet.

Das Bad hat sich in den Jahren vor der Pandemie laut Bürgermeister Harald Wendler (Die Linke) hervorragend entwickelt. Die Gesellschafter - die Stadt und der Landkreis - würden hinter der Einrichtung stehen. "Und irgendwann muss Corona aufhören", sagte Wendler. Aufsichtsratsvorsitzender und Stadtrat Uwe Langer (Die Linke) ergänzte: "Nur eine Weiterentwicklung kann auch den zukünftigen Bestand des Bades sichern." Dafür wurden vom Land erhebliche Zuschüsse bewilligt, die ohne den Bau verfallen würden. Geplant ist eine Investition von rund 7 Millionen Euro, wovon der Freistaat 80 Prozent Zuschüsse bereitstellt. Um den Eigenanteil von gut 1,44 Millionen Euro zu finanzieren, wird die Betreibergesellschaft etwa einen Kredit aufnehmen. "Ende Dezember 2022 muss alles fertig sein", sagte Geschäftsführer Markus Kothe. Das sei im Hinblick auf das Fördergeld so vorgegeben. Nach dem Bau soll es im Außenbereich unter anderem drei Becken für verschiedene Altersgruppen geben. Außerdem ist ein neuer Rutschenbereich geplant. Das alles wird von der Badehalle aus zugänglich sein. Ebenso soll ein Anbau mit einem weiteren Becken entstehen - zum Beispiel für Aquajogging-Kurse. Doch noch ist das Zukunftsmusik, bestimmt die Corona-Pandemie die Lage. Wann das Bad wieder öffnen darf, ist derzeit noch ungewiss.

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