17,2 Millionen Euro für die Sanierung

Freiberg.

Die Sanierung des Freiberger Bahnhofes ist vom BBF Baubüro Freiberg in einem Gutachten mit Kosten von rund 17,2 Millionen Euro veranschlagt worden. Darüber hat Oberbürgermeister Sven Krüger (parteilos) den Stadtrat informiert. Wie Baubürgermeister Holger Reuter (CDU) ergänzte, seien in die Expertise bereits Baupreissteigerungen eingerechnet worden. "Ob die dann in etwa drei Jahren auch so eintreten, kann niemand vorhersehen. Aber so in dem Bereich plus/minus 2 Millionen Euro dürften wir uns wiederfinden", sagte der Vize-OB weiter. Die Stadt Freiberg hatte mit der Aedificia Infrastruktur- und Entwicklungsgesellschaft aus Frankfurt am Main zu Jahresbeginn Verhandlungen geführt, das 1862 eröffnete Empfangsgebäude mit gut 4000 Quadratmetern Nutzfläche samt rund 10.000 Quadratmetern Grund für knapp 1,1 Millionen Euro zu kaufen. Der Deal war ins Stocken geraten, als sich herausstellte, dass die Bausubstanz stärker in Mitleidenschaft gezogen ist, als angenommen. Wie OB Krüger erläuterte, soll in etwa drei Wochen auch ein Gutachten zum Restwert des Ensembles vorliegen; dann werde neu entschieden. (jan)

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