Die neue Kreation aus der Bierfabrik

"Erzinator" heißt das Getränk, dessen Name geschützt ist

Wünschendorf.

Bier darf Uwe "Max" Gottwald das neue "Erzinator" nicht nennen. Die Rezeptur hat der Inhaber der Bierfabrik Erzgebirge nicht streng nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 entwickelt. Um die entscheidende Zutat macht er aber kein Geheimnis. Denn es komme nicht nur darauf an, was er für sein Gebräu verwendet, sondern auch wie viel von allem und unter welchen technischen Abläufen.

"Ich habe Honig hinzugesetzt", verrät der Wünschendorfer. Der Name des Getränkes ist an bayerische Starkbiere angelehnt, die häufig mit dem Wortbestandteil "ator" enden. Als echter Erzgebirger kam für ihn nur ein erzgebirgischer Name in Frage. So heißt die Spezialität "Erzinator".

Der Honig treibt die Stammwürze des Getränks in die Höhe. Sie liegt bei 22 Prozent. Damit wird vor der Gärung der Anteil an Malzzucker bezeichnet, der aus dem Malz im Wasser gelöst wurde. Bei Bockbie- ren liegt der Wert um 16 Prozent, bei Pils um 12 Prozent. Auch der Alkoholgehalt fällt mit 8 Prozent höher als bei herkömmlichen Bieren aus.

Geschmacklich hat Uwe Gottwald dem neuen "Erzinator" einen Hauch von Banane und Zitrusfrüchten verliehen. Das regelt er über die Hopfen- und Malzsorten, die Hefe und den Honig. Die neue Brau- spezialität passt bestens ins Konzept des Wünschendorfers. Denn gemeinsam mit seinen Freunden will er in der Bierfabrik Veranstaltungen bieten, in denen sie Livemusik mit hauseigenen Bieren paaren. Das lockt Besucher aus dem Erzgebirge sowie aus dem Chemnitzer und Freiberger Raum in die Bahnhofstraße 5.

Das erste Mal ausgeschenkt werden soll das neue "Erzinator" am heutigen Samstag während eines Konzertes mit Bauerplay. Beginn ist 18 Uhr. www.bierfabrik-erzgebirge.de


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