Küssen verboten: Gellert-Museum zeigt den Frosch in der Fabel

Kunstwerke werden nicht geküsst - nicht mal dann, wenn es sich um Frösche handelt. Die grünen Hüpfer sind seit Sonntag Thema der neuen Kabinettausstellung in der oberen Etage des Gellert-Museums in Hainichen. Sie lügen, sie fliegen, sie blasen sich auf, sie platzen oder werden gefressen - Froschfabeln demonstrieren, was bei Fehleinschätzungen alles passieren kann. Eine Auswahl von Druckgrafiken aus der Spezialsammlung des Museums zeigt auch Arbeiten des Magdeburgers Wilhelm Höpfner, etwa seinen "Froschmäuseler", der von Mitarbeiterin Anja Müller bewundert wird. Weiterhin vertreten sind Walther Klemm, Klaus Magnus, Otto Schubert und Werner Schinko, der zahlreiche DDR-Bücher mit Illustrationen ausstattete - im rechten Bild zu sehen sind "Die Frösche" nach einem Goethe-Gedicht. Die meisten der Arbeiten sind um 1985 mit Unterstützung der damaligen VEB Wäscheunion Mittweida und VEB Barkas Werke Hainichen erworben worden. Die Ausstellung ist bis 11. April 2021 zu sehen. Am 27. Januar ist ein Fabelcafé geplant. (fa)Fotos: Falk Bernhardt (2)

Das Gellert-Museum, Oederaner Straße 10, in Hainichen hat regulär von Sonntag bis Donnerstag jeweils 13 bis 17 Uhr geöffnet.www.gellert-museum.de

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