Reaktion - Heftige Proteste gegen Woidniok

Freiberg.

In Mittelsachsen regt sich Widerstand gegen Jörg Woid- nioks Aussagen zur Asylpolitik. Der Chef der CDU-RBV-Kreistagsfraktion hatte gefordert, dass alle Möglichkeiten zur Rückführung syrischer Asylbewerber geprüft werden sollen - entgegen Einschätzungen des Auswärtigen Amtes zur Sicherheitslage in dem Land. Laut Linke-Kreischefin Marika Tändler-Walenta werden die gesellschaftlichen Verhältnisse sich "nicht dadurch ändern, dass die hiesige CDU nun versucht, die AfD nachzuahmen". Und sie fügt hinzu: "Wenn die Kreis-CDU von stabilisierenden Verhältnissen in Syrien spricht, frage ich mich ernsthaft, in welcher Welt sie eigentlich lebt." Auch aus den Reihen der Grünen und vom Freiberger Geschichtsforscher Michael Düsing gab es Proteste. Woidniok geht mit seinem Vorschlag über die umstrittene Abschiebe-Initiative von Landesinnenminister Markus Ulbig (CDU) hinaus, der eine Neubewertung der Sicherheitslage in Syrien gefordert hatte, um Gefährder und Personen, die schwere Straftaten begangen haben, zurückführen zu können. (hh/grit)

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