Redner fordern weniger Bürokratie

Augustusburg.

Mehr Gestaltungsspielraum und größerer Vertrauensvorschuss für die Kommunen sind jetzt bei der Veranstaltung im Stadthaus Augustusburg gefordert worden. Laut Matthias Eisel, dem Leiter des Landesbüros Sachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung, kamen rund 50Zuhörer. Zum Thema "Zukunft für den ländlichen Raum - Was kann/was soll die Politik in Sachsen dafür leisten?" diskutierten Augustusburgs Bürgermeister Dirk Neubauer (SPD), sein Amtskollege Jörg Röglin aus Wurzen, Andreas Debski von der Leipziger Volkszeitung und Felix Rösel vom Ifo-Institut Dresden. Als Moderator fungierte Leipzigs Ex-Bürgermeister Holger Tschense. Laut Eisel kam immer wieder eine Forderung auf: "Man sollte die Kommunen von der Leine lassen." Damit spielt er auch darauf an, dass Fördermittel zur freien Verfügung bereitgestellt werden. Eine Zweckbindung ist bisher üblich. Auch die Bürokratie sollte abgebaut werden. (hh)

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