Rochlitz entgeht knapp Umweltkatastrophe

Ein Tanklaster mit Lauge an Bord ist auf der B 107 nahe der Stadt in den Straßengraben gerutscht - und das nur gut 100 Meter von der Mulde entfernt.

Rochlitz.

Wegen eines Verkehrsunfalls und anschließender Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 107 bei Rochlitz am Freitagmorgen für zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.

Ein Gefahrguttransporter mit ätzender Natronlauge an Bord, der gegen 7.25 Uhr von Rochlitz kommend, in Richtung Biesern fuhr, war in Höhe des Abzweigs Zaßnitzer Straße beim Rangieren ins Rutschen geraten. Der Transporter beschädigte eine Schutzplanke und die Grasnarbe. Anschließend kam das Fahrzeug im Straßengraben zum Stehen. Wie die Polizei mitteilt, blieb der 32-jährige Fahrer unverletzt. Der Lkw mit Anhänger sei nicht beschädigt worden. An Schutzplanke und Grasnarbe entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Das geladene Gefahrgut sei nicht ausgelaufen, so die Polizei. Rochlitz ist damit knapp an einer Umweltkatastrophe vorbeigeschrammt, denn nur etwa 100 Meter von der Unfallstelle entfernt, fließt die Zwickauer Mulde.

An der Unfallstelle im Einsatz waren auch Angehörige der Lkw-Kontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz und Mitarbeiter der Straßenmeisterei.

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