Tischtennis-Asse treten in Berlin an

Die sechs Spielerinnen des Gymnasiums Mittweida haben das Landesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" souverän gemeistert. Nun geht es auf Bundesebene weiter.

Mittweida.

In keiner anderen Sportart ist das Gymnasium Mittweida so erfolgreich wie im Tischtennis, sagt Sportlehrerin Manuela Pankenin. Beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" tritt die Schule zwar auch in vielen anderen Sportarten wie Fußball und Volleyball an. Doch zum Bundesfinale des weltweit größten Schulsportwettbewerbs in Berlin reisen Anfang Mai nur die sechs Tischtennis-Asse Anna Hammer, Anne Pintaske, Cécile Weise, Celine Eulitz, Maria Hoppe und Sophie Hammer.

Für die Mädchen der Wettkampfklasse II ist das allerdings längst keine Premiere mehr. Bereits zum dritten Mal in Folge waren die heute 14- bis 16-jährigen Sportlerinnen so erfolgreich an den Tischtennisplatten, dass ihnen der Einzug ins Bundesfinale gelang. Dort treten sie nun erneut gegen die Landessieger der anderen Bundesländer an.


Beim Landesfinale in Döbeln habe sich das Team souverän gegen die Konkurrenz durchgesetzt, berichtet Sportlehrerin Manuela Pankenin, die zur Betreuung und Unterstützung mitgereist war. In drei Partien, die jeweils aus drei Einzel- und zwei Doppelspielen bestanden, sei nur ein einziges Spiel verloren gegangen. Alle anderen 14 Matches konnten die Tischtennis-Spielerinnen aus Mittweida für sich entscheiden - und so die vier anderen Teams aus Leipzig, Reichenbach und Niesky locker hinter sich lassen.

Spielpraxis haben die Mädchen zuvor nicht nur in der Tischtennis-AG ihrer Schule gesammelt, sondern auch in ihren jeweiligen Vereinen: der HSG Mittweida, der SV Grün-Weiß Oberlichtenau und dem TV Hermsdorf. Nur eines der sechs Tischtennis-Talente, die am Gymnasium die Klassen 8 bis 10 besuchen, spielt nicht im Verein. Das gemeinsame Training und die Vorbereitungen für den Sportwettbewerb haben die Mädchen laut Manuela Pankenin in Eigenregie organisiert.

Zum Frühjahrsfinale in Berlin werden rund 3000 Jugendliche erwartet, so die Lehrerin. Neben Tischtennis stehen Badminton, Basketball, Geräteturnen, Handball, Volleyball und die paralympischen Disziplinen Goalball, Rollstuhlbasketball und Para-Tischtennis auf dem Programm. Weitere Sportarten folgen im Herbst und Winter.

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