Windpark-Vorhaben: Aus Ortsteilen weht Gegenwind

Das Projekt zwischen Hainichen und Frankenberg trifft auf Widerspruch einer Bürgerinitiative. Sie wendet sich auch an die Grundstückseigentümer, auf deren Flächen die Windräder entstehen könnten.

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77 Kommentare
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  • 3
    2
    reichel
    22.02.2021

    @paral:
    Natürlich freut das niemanden. Da haben Sie vollkommen recht.

    Das mit den anderen, verlässlicheren Energien ist genau der Punkt. diese gibt es aktuell leider nicht. Kernkraft ist hier auch KEINE Lösung.
    Daher müssen wir mit dem was wir haben, klarkommen. Kohle, Kernkraft, Erneuerbare. Alle bringen Sie Nachteile. Nur die Region ist verschieden.

    Ich bin der Überzeugung, dass viele Wissenschaftler welche die Energiewende so wie sie passiert, befürworten weder erkauft noch verblendet sind, sondern der Überzeugung, dass auch ein Industrieland wie Deutschland mit der Versorgung durch EE in der Zukunft Wettbewerbs- und (über)lebensfähig ist. Genau deshalb bin ich es auch.
    Weil m.M.n. nicht maßgeblich PolitikerInnen die Energiewende erarbeitet haben, sondern in großen Teilen lediglich den Empfehlungen der Wissenschaft gefolgt sind. Nachweislich.
    Wenn wir zusammen anpacken, werden wir das auch packen! Dafür stehe ich.

  • 3
    4
    paral
    22.02.2021

    @reichel...Wenn Sie über sarkastische Bemerkungen pikiert sind, bitte ich Sie um Verzeihung, ich will Ihnen nicht zu nahe treten. Sie können mir aber nicht weismachen, daß sie erfreut wären, wenn auf Ihrem Grundstück oder vor Ihrer Nase ein 200m hohes Windrad steht, von der Verschandelung einer Kulturlandschaft mal abgesehen. Ein Industrieland muß sich andere, verläßliche Energien verschaffen. Das müßten Sie als Insider wissen, oder wollen Sie nur Aggregate verkaufen? Vielleicht jedoch ist das mit dem Industrieland ja auch bald Geschichte, wenn die Enrgietraumtänzer die Oberhand gewinnen.

  • 4
    4
    reichel
    22.02.2021

    @paral: falsch. Ich finde solche Bemerkungen unangebracht, arbeite lieber mit Fakten.

    Ich kann jeden Menschen verstehem, der Windräder nicht will. Wirklich.
    Solange wir alle Strom benötigen, werden wir aber diese Technologie benötigen. Solange keine ausreichend unbesiedelten Flächen in D vorhanden sind, muss man mit Windrädern eben in besiedelte ausweichen.
    Tun mir die Menschen leid. Natürlich. Aber was sollen wir als Branche machen?

    Das Ziel ist, über die Vorhaben zu sprechen, mit den betroffenen Menschen eine Lösung zu finden. Denn die geraden ins Kreuzfeuer.

    Dass die Menschen aber gar nicht reden wollen, sich zwar über unlautere Geschäftsgebahren aufregen, dann aber selbst so agieren, sieht man im Beispiel LaBoE.

    Ich kenne den Projektierer der eab gut. Erst kürzlich sprachen wir darüber: er bereut es, so offen vorgegangen zu sein. Es wurde bisher nur ausgenutzt und hat ihm selbst geschadet.
    LaBoE erfüllt halt leider wieder mal alle Klischees.

  • 7
    3
    reichel
    22.02.2021

    @Paral:
    Sind Ihnen gleich mal die Argumente ausgegangen?! ;)

  • 8
    11
    paral
    21.02.2021

    Jetzt geht das wieder los mit dem Windkraftbefürworter. Gleich werden wieder die kompetenten Persönlichkeiten ins Spiel kommen, die Absprachen mit den ranghöchsten Wissenschaftlern und die eigene Kompetenz im Windradkraftanlagenbau. Die Leute wollen einfach keine Windräder vor der Haustür, die hunderte Meter hoch sind und ein Betonfundament in der Größe eines Hauses notwendig machen. Gegenwind eben!

  • 10
    10
    Tauchsieder
    20.02.2021

    Ist auf keinen Fall DDR, das nennt sich Basisdemokratie.
    Es können doch auch Befürworter dieser WKA durchs Dorf ziehen , steht ihnen doch frei, oder findet sich da niemand?
    Die Gesellschaft muss sich das bieten lassen, sonst wäre es eine Diktatur und keine Demokratie!

  • 13
    12
    reichel
    20.02.2021

    Ich kann noch nicht ernsthaft an das Abstimmingsergebnis glauben.
    Wenn eine "Karavane" von Windgegnern durchs dorf zieht und an die Türen klopft, wie viele werden dann wohl für so ein Projekt sein?
    Das ist wie in der DDR. Ich beeinflusse alles nach meinem Willen und baue Druck auf-danach lasse ich abstimmen.
    Komisch das alle meinem Willen folgen?!

    Für mich ist nur die Frage: darf sich das die Gesellschaft bieten lassen??? Wolleb wir wirklich in diese Strukturen zurück?