Flüchtlingsrat kritisiert Abschiebungen nach Georgien

Dresden (dpa/sn) - Der Flüchtlingsrat hat sächsischen Behörden «gnadenlose Härte» bei Abschiebungen nach Georgien vorgeworfen. Am Dienstag listete er Beispiele auf, bei denen unter anderem Familien getrennt und Menschen mit schweren Erkrankungen die Heimreise antreten mussten. «Auch hochschwangere Frauen wurden in der Vergangenheit abgeschoben, Minderjährige sind gefesselt worden. Doch kam es bisher nicht zu einer solchen Konzentration von Grundrechtseinschränkungen bei zwei direkt aufeinanderfolgenden Abschiebungen», erklärte Mark Gärtner, Sprecher des Flüchtlingsrates. Er spielte damit auf zwei Charterflüge an, bei denen Georgier am 11. September und genau einen Monat später in ihre Heimat zurückgebracht worden waren.

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