Gemkow: Hochschulbetrieb durch Bundes-Notbremse gefährdet

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow befürchtet gravierende Nachteile für die Hochschulen durch die sogenannte Bundes-Notbremse. Die verschärften Infektionsschutz-Pläne der Bundesregierung würden der Situation an den Hochschulen nicht gerecht, sagte der CDU-Politiker am Dienstag. Würde die Bundes-Notbremse so beschlossen wie bislang geplant, würfe das «zahllose neue Fragen zur Organisation der Lehre» auf.

Die Hochschulen seien bisher keine Treiber des Infektionsgeschehens gewesen, argumentierte Gemkow. Ihr Krisenmanagement habe funktioniert. Der Gesetzesentwurf bedeute jedoch erhebliche Einschränkungen über die ohnehin schon bestehenden Corona-Bedingungen hinaus. Praktika in den Ingenieurwissenschaften, eine medizinische Ausbildung direkt am Krankenbett oder eine künstlerische Ausbildung an den Kunst- und Musikhochschulen wären dann nicht mehr möglich.

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.