Schneeberg: Die NPD ruft zum Fackelzug - viele marschieren mit

500 Asylbewerber leben am Rande der Bergstadt in einer ehemaligen Kaserne. Diffuse Fremdenangst treibt die Menschen auf die Straße - und in die Arme der Rechtsextremisten.

Schneeberg.

"Wir sind Bürger, keine Nazis - Schneeberg wehrt sich!" Ein junger Mann um die 20, unverdächtiger sportlicher Typ in Wetterjacke und Turnschuhen steht auf dem Marktplatz und hält ein Transparent in die Höhe. Um ihn herum versammeln sich die ersten Menschengruppen, die Polizei sichert mit einem guten Dutzend Mannschaftswagen das Gelände. Es ist Samstagabend, die NPD hat zum "Lichtellauf" gegen Asylmissbrauch aufgerufen - und das Volk ist gekommen. Zwischen 1000 und 1500 Teilnehmer werden Polizei und Landratsamt später zählen.

Wogegen wehrt sich Schneeberg? "Dass wir hier beklaut werden", sagt der junge Mann mit dem Transparent. "Wir wollen, dass die kriminellen Ausländer aussortiert werden." Und was hält er davon, dass die Kundgebung vom NPD-Kreisvorsitzenden Stefan Hartung angemeldet wurde? "Das finde ich nicht gut", sagt er, "aber die NPD ist die einzige, die hier was tut".

Etwa 15.000 Einwohner leben in Schneeberg. Darunter sind seit einigen Wochen gut 500 Asylbewerber - als Folge des wachsenden Flüchtlingsstroms aus Afrika und Zentralasien nach Europa. Als es Ende September in der überfüllten sächsischen Erstaufnahmeeinrichtung in Chemnitz zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Nordafrikanern und Tschetschenen kommt, werden etwa 250 Tschetschenen, vorwiegend Familien, nach Schneeberg verlegt. Die ehemalige Jägerkaserne, die bereits im Sommer als Außenstelle der Chemnitzer Zentrale eingerichtet worden war, ist damit vorläufig voll ausgelastet.

Freitagnachmittag an der B 169, Hundshübler Straße, kilometerweit vor den Toren der Stadt: Die Gegend wirkt wie ausgestorben. Nur gelegentlich passieren ein paar fremdländisch aussehende Menschen das bewachte Tor der einstigen Bundeswehrkaserne. Einheimische wohnen hier in der Umgebung kaum. An der Bushaltestelle stehen drei Tschetschenen. Sie wollen in die Stadt, zum russischen Geschäft. "Wir essen kein Schweinefleisch", erklärt ein Mann, Mitte 20 auf russisch. Er geht an Krücken, von seinem linken Bein ist nur ein Stumpf geblieben. Als die Drei von der geplanten Kundgebung hören, fragt der Mann mit dem Krücken: "Wen stören wir hier? Wir sind doch fast nur im Lager und gehen nur mal raus, um was einzukaufen." Während die Männer in den Bus einsteigen, queren Frauen mit bunten Kopftüchern und Einkaufstaschen die Straße. Sie kommen aus dem ECE-Einkaufszentrum unten im Tal in Zschorlau. Wird dort jetzt mehr gestohlen? "Wir haben keine Probleme", sagt die Edeka-Marktleiterin.

Um der NPD-Veranstaltung entgegenzutreten, haben Stadt und Kirchgemeinde für Freitagabend zu Friedensgebet und Gegenkundgebung aufgerufen. "Dona nobis pacem", "Gib uns Frieden", singen etwa 750 Menschen in der St.-Wolfgang-Kirche. Pfarrerin Barbara-Christina Scholz findet klare Worte: Man dürfe nicht länger trennen zwischen "dazugehörig und fremd", "reich und arm", "Deutschen und Ausländern".

Draußen vor dem Rathaus hört dann nur noch ein Teil der Leute, was der Bürgermeister zu sagen hat. Die Aufstockung der Asylbewerberzahl in Schneeberg sei eine große Herausforderung, sagt Frieder Stimpel von der CDU. Man habe Verständnis, wolle mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Aber er sei auch dafür, Menschen in Not zu helfen. "50 Prozent derer, die bei uns ein Dach über dem Kopf bekommen haben, sind Kinder und Jugendliche", betont Stimpel. "Ich werde nicht zusehen, dass diese Familien in Chemnitz in Zelten leben müssen."

Die Bürgern indes, die einen Abend später auf dem Marktplatz stehen, sprechen von Angst. Es ist eine diffuse Angst vor allem Fremden. "Wir sind Mütter, Väter, Omas, Opas - Bürger in Angst" hat eine Mittvierzigerin auf ein Stück Pappe geschrieben. "Ich arbeite da vorn beim Fleischer", sagt sie, "da höre ich so viel." Wurde sie selbst schon bestohlen oder angegriffen? Ein Rentner springt ihr zur Seite: "Nein, aber so weit soll es nicht erst kommen."

NPD-Mann Stefan Hartung verkündet derweil über Megafon: "Im Einzelhandel wird geklaut ohne Ende" und führt zur "allgemeinen Überfremdungsproblematik" aus. Hartung bekommt tosenden Applaus, Zwischenrufe "Sozialschmarotzer" und "Abschieben!" sind zu hören. Eine 16-jährige Schülerin tritt aufs Podium und erklärt: "Ich will mich frei bewegen - ohne Angst zu haben, angebaggert, bedroht und beklaut zu werden."

Dann werden Dutzende Fackeln ausgegeben. Familien mit Kinderwagen und Lampions marschieren Seite an Seite mit jungen Männern in Thor-Steinar-Jacken und "Good Night left Side"-T-Shirt durch die Innenstadt. Sie rufen "Wir sind das Volk!" Ein Dutzend Linksautonomer brüllt dazwischen, wird aber von der Polizei auf Distanz gehalten.

Als der Zug wieder am Marktplatz ankommt, darf Mario Löffler noch ans Megafon. Er wird nun ganz offiziell als Landtagsabgeordneter der NPD-Fraktion angekündigt. Wieder gibt es Applaus, und noch deutlicher spricht Löffler im Rechtsextremisten-Jargon von "linker Asyl-Lobby", "Überfremdungspolitikern" und von "Volk und Heimat". Ein paar linke Störer werden mit dem Ruf "Volksverräter" aus der Menge abgekanzelt. Zum Abschluss erklingt vor dem NPD-Podium das Lied "Deitsch und frei".

"Der Abend wird in die Schneeberger Geschichte eingehen", postet Stefan Hartung hinterher zufrieden im Internet. Die Polizei bilanziert: Alles friedlich beim "Lichtellauf" - bis auf zwei Anzeigen gegen junge Leute, die den Hitlergruß zeigten.

 

►Lesen Sie auch: Demonstranten ziehen durch Schneeberg

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44Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    25.10.2013

    @ Schlossteich:

    Tja, da wären wir beim Problem. Unsere lieben Medien, ganz vorn dran die "Bild"...Diese verbreiten immer erstmal ein Gerücht und die Leute glauben es meist ohne zu hinterfragen oder selbst zu recherchieren. Ich mache mir die Mühe, wenn die Zeit dazu reicht und frage vor Ort selbst nach. Dies hat mir gerade in der Sache gezeigt, dass sehr sehr vieles Unwahr ist. Erinnern Sie sich an den Artikel mit den 900 Gegendemonstranten, die auf dem Marktplatz standen und dem Bürgermeister zugehört haben, bei seiner Anprache!? Ich war selbst dort und es waren keine 200 Personen. Die Berichterstattungen der Medien sind zumeist unwahr, dies behaupte ich nur, da ich mir persönlich ein Bild davon gemacht habe und keine subjektive Einstellung zur Sache besitze.

  • 0
    2
    PeKa
    25.10.2013

    Mag durchaus sein, dass ich von wirtschaftlichen Dingen nicht viel vestehe. Schließlich habe ich das ja auch nicht studiert. Wer aber offensichtlich Ahnung von Wirtschaft und finanziellen Zusammenhängen hat, ist Ihr Bürgermeister. Deshalb bekämpft er auch die imagefeindlichen Tendenzen aus dem rechtsradikalen Lager in den Medien.

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    25.10.2013

    @Schneeberg In der BILd-Zeitung liest sich das aber ganz anders.

    http://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-politik-und-wirtschaft/nach-nazi-aufmarsch-grosse-sorge-um-das-lichtelfest-33114650.bild.html

  • 2
    0
    25.10.2013

    @ Peka:

    "Da der verständlicherweise gerne Leute in seiner Stadt haben möchte, die ihr ordentlich Kohle bringen und keine armen Schlucker, ist er so über den NPD-Fackelzug verärgert."

    Wen bezeichnen Sie denn so als "armen Schlucker" hmm???


    Die Touristen kamen und kommen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, wie jedes Jahr eben. Zum Lichteslfest ist unser Markt jedes Jahr VOLL. Dieses Jahr wird es nicht anders werden.

    Ein Presse UNABHÄNGIGE Nachfrage bei den Hoteliers in Schneeberg und Umgebung hat ergeben, dass es KEINE Absagen zum Zeitraum des Lichtelfests, noch sonst wann gibt. Selbst der Tourismusverband war über die Nachricht nicht weniger erstaunt.

    Sie sollten sich wie schon gesagt um Ihre Kinder, Israel und ihre Kirche kümmen, von anderen Themen verstehen Sie nich besonders viel wie man leider lesen muss!

    Glück Auf!

  • 2
    2
    PeKa
    25.10.2013

    "... dann müssten Sie wissen, dass Schneeberg schon oft in den Schlagzeilen stand wergen rechtsmotivierten Taten. Diese verteidige ich nicht, aber wir hatten dadurch keinesfalls weniger Touristen zum Lichtelfest, im Gegenteil."

    Woher kamen wohl die "Touristen"? Vielleicht aus Chemnitz, Burgstädt, Limbach, aus anderen Teilen des Erzgebirges oder aus den Kleinstädten des Leipziger Umlandes. Ein Wessi aus München, Köln, Düsseldorf oder Hamburg jedenfalls, der bewusst auf seinen Intellekt achtet, wird wohl kaum unter diesen "Touristen" gewesen sein. Das weiß auch Euer Schneeberger Bürgermeister. Da der verständlicherweise gerne Leute in seiner Stadt haben möchte, die ihr ordentlich Kohle bringen und keine armen Schlucker, ist er so über den NPD-Fackelzug verärgert.

  • 4
    4
    mias
    25.10.2013

    Asylbewerber haben in den überwiegenden Fällen ihr Zuhause und ihre Heimat verlassen, weil es nicht mehr anders ging. Wenn es an den lebenswichtigsten Dingen wie Nahrung, Obdach und Sicherheit fehlt, versucht jeder sich und seine Familie in eine bessere Lage zu bringen. Das würde auch uns so gehen. Man muss ja mit den Flüchtlingen nicht Tee trinken, schaden kann es aber auch nicht. Wer denkt, dass Debatten über rechte Aufmärsche keine Touristen abschreckt will es halt nicht wahrhaben. Wenn ich die Wahl habe, welche Stadt im Erzgebirge ich besuche und die Auswahl ist schließlich groß, meide ich als Tourist die, welche ein braunes Image hat und offensichtlich von nicht wenigen Bürgern gepflegt wird. Ein Aufmarsch mit 1500 Menschen, welche gegen die Asylbewerber demonstrieren und nationalsozialistischem Populismus applaudieren, das ist nicht das was ich bei einem Ausflug sehen will.

  • 4
    4
    25.10.2013

    Sehen Sie, Sie dind nicht besser, wie die Medien,
    "Für mich klingt das alles nach selbst zusammengereimten Halbwahrheiten - mehr nicht!" Sie reden ja schon fast wie unser Bürgermeister, bei dem auch Alles nur durch "hören und sagen" stattfindet.

    Wenn Sie Erzgebirgler sind, dann müssten Sie wissen, dass Schneeberg schon oft in den Schlagzeilen stand wergen rechtsmotivierten taten. Diese verteidige ich nicht, aber wir hatten dadurch keinesfalls weniger Touristen zum Lichtelfest, im Gegenteil.
    Dieser angebliche "Boykott" wird nur hervorgerufen durch die einseitige Berichterstattung und Hetzkampagne unserer Medien.

    Zum Glück sieht das der Anton nicht, wie das Erzgebirge von Nicht - Erzgebirglern geflutet wird!

    Touristen sind herzlich Wilkommen, Sozialplünderer nicht!

    Glück Auf !

  • 2
    3
    Roettgers
    25.10.2013

    @gelöschter Nutzer....Was stellt das hier dar? Meinungsexorzismus? Mir scheint Sie sind etwas paranoid und fühlen sich von bösen Nazidämonen verfolgt :)

    Ich verweise in Sorge um ihren persönlichen Zustand, dass Ketzer und Eiferer noch nie Gutes über die Bevölkerung gebracht haben.

    Butter bei die Fische.

    Jetzt hören Sie doch bitte mal auf mit dieser ekelhaft, abstrakten Art, Menschen mit einer, Ihnen nicht geläufigen Meinung einen Stempel aufzudrücken und in eine rassistische, ausländerfeindliche, intolerante Naziecke zu stecken.

    Oder haben Sie für alles und jeden eine Schublade um die eigene Übersicht und Ordnung bewahren zu können?

    Das ist schäbigste und billigste Art von Linken all denjenigen, die eine andere Mundart pflegen einen Stempel aufzudrücken.

    Ich assoziiere das einfach mal mit Kommunisten und Syndikalisten. In deren Weltbild ist die Gleichmacherei die Basis für alle anderen Abstrusitäten Ihrer Befürworter, aber ich denke in dieser Richtung fühlen Sie sich wahrscheinlich sehr heimisch nicht wahr?

    Warum suchen Sie sich nicht professionelle Hilfe bei einem Arzt? Oder rauchen Sie doch einfach mal etwas Schönes, vielleicht entspannen Sie sich dann auch mal und kommen auf andere Gedanken.

    Die IHK bietet übrigens sehr schöne und praktische Kurse zum Thema Kommunikation, Konfliktgespräch und Organisation an. Vielleicht hilft Ihnen auch das schon.

    Ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute.

    Mit solidarischen Grüßen

    Röttgers

  • 4
    4
    24.10.2013

    Faktisch bewiesene Tatsache?
    Für mich klingt das alles nach selbst zusammengereimten Halbwahrheiten - mehr nicht!
    Ich war persönlich im ECE Zschorlau und habe weder einen einzigen Asylbewerber, noch etwaiges Sicherheitspersonal angetroffen! Die Atmosphäre war vollkommen normal und alltäglich. Glaubt man ihren Aussagen, müsste das ECE einem zweiten Fort Knox gleichen. Dass aber auch diese Menschen einkaufen müssen und sicher auch ab und an dort zu sehen sind wird ja wohl jeder normale Mensch verstehen, oder?

    Hören Sie doch auf ihre offenkundig ausländer- und menschenfeindlichen Ausführungen mit dieser Pseudo-"Einer muss ja mal auf den Tisch hauen"-Moral zu verteidigen!

    WENN Touristen abgeschreckt werden, dann aus Angst vor rechter Gewalt und nicht wegen den Asylbewerbern, denn ich bin mir sicher, dass diese Menschen schon allein aus derselben Angst den Weihnachtsmarkt meiden werden!

    Ich bin stolzer Erzgebirger, das können Sie aber wissen und der Anton Günther wird zurzeit im Grab rotieren bei dem, was hier los ist!
    Es ist zum heulen!

  • 4
    1
    24.10.2013

    @ Schlossteich:

    Mein Eifer?! Falsch...dies ist meine Überzeugung und fakisch bewiesene Tatsache!

    Tut mir leid für Sie, dass die Tschetchenen Ihnen nicht unsere Erzgebirgskunst und Tradition nahebringen können, sondern nur die Erzgebirgler selbst!
    Dies schätzen eben unsere Touristen...

    Göück Auf !

  • 2
    3
    gelöschter Nutzer
    24.10.2013

    @Schneeberg Ihr Eifer hier in der Diskussion ist ja wirklich bemerkenswert, aber jeder ihrer Kommentare schreckt mich mehr vom Weihnachtsmarktbesuch in Schneeberg ab. Leider.

  • 5
    1
    24.10.2013

    Wie wir Alle wissen, ist die NPD KEINE verbotene Partei, eben aber eine mit rechtsgerichtetem Ruf.
    Das sich viele Bürger der Bergstadt deswegen nicht zu Demo eingefunden haben, ist dadurch verständlich.
    Diese Demo wurde abgehalten um auf die Missstände in der Asylpolitik hinzuweisen, welche FAKT sind.

    Beschämend ist aber die Tatsache, dass Opfer dieser Asyllanten sogar vom Bürgermeister persönlich vehöhnt wurden. Wenn man behauptet, dass es keine oder nur eine geringe Anzahl an Straftaten durch diese Asylsuchenden gibt, macht sich selbst unglaubwürdig, deswegen waren am Freitag zur Ansprache vom Hr. Stimpel auch nur max 200 Personen auf dem Marktplatz, ich war selbst vor Ort und habe mir dies angeschaut und angehört.

    Die Bürger sind am Samstag nicht hinter der NPD hergelaufen, nein, Sie sind für Ihre persönliche Sicherheit auf die Straße gegangen um die Sie sich Sorgen.
    Eine andere Partei hält dies nicht für nötig und nun sehen sie das Ergebnis....
    Ich war im ECE- Zschorlau und habe dort mit Mitarbeiterinnen gesprochen, eine sei sogar persönlich betroffen, da sich die Ausländer absichtlich anfahren lassen und Schmerzensgeld kassieren wollen.
    Eine Andere sagte mir wortwörtlich "Jeden Tag klauen Die, es ist wirklich schlimm und wir haben auch Angst, wir haben schon extra Sicherheitspersonal deswegen".

    Hoffen wir, dass unsere Touristen trotzdem wieder zu tausenden auf unseren Weihnachtsmarkt kommen und sich nicht abschrecken lassen von der kriminellen Asylflut, Chemnitz war ja schon in den Schlagzeilen als sich Tschetchenen und Nordafrikaner bekriegten!

    Glück Auf !

  • 3
    2
    23.10.2013

    Beweise werden keine in der Presse auftauchen, das ist hier so und das ist deutschlandweit so. Die Herkunft der Täter wird selten bis nie in der Presse erwähnt, wer das leugnet ist blind.

    Sicherlich wage ich zu bezweifeln, dass die Straftaten in so einem Maß vorhanden sind, wie es von den NPD Anhängern/Befürwortern o.ä. "angebracht" werden.
    Aber selbst der Bürgermeister hat in der Presse erwähnt, dass seit der Zuwanderung auch Straftaten eindeutig zu dieser Asylantengruppe zugeordnet werden konnte.

    Ich selbst war am Anfang auch recht angetan von einer friedichen Demo der Schneeberger und wollte auch teilnehmen.
    Als ich dann aber herausfand, wer diese Veranstaltung ins Leben gerufen hatte, war mir klar, dass ich dem "Ereignis" nicht beiwohnen werde, denn so eine politische Richtung sollte unter keinen Umständen auch nur den Ansatz einer Unterstützung erfahren.

    Persönlich finde ich es schade, dass die Schneeberger ALLE so erzürnt über die Zuwanderung sind und aber trotzdem diesen Abschaum brauchen, um ihre Hintern hoch zu bekommen.
    Und um zu glauben, dass das Ganze keine NPD Veranstaltung und wahrscheinlich auch "Wählerfang" war, muss man schon ziemlich blind sein.

    Ich beobachte das alles schon von Anfang an bei FB und Tatsache ist:
    Über 2000 Mitglieder, davon schreiben aktiv vlt 10, von denen offensichtlich mind. 3-5 einen NPD Hintergrund haben und der Rest gerade mal aus den Winden raus ist.
    Schreibt einer etwas, was nicht in die Gruppe passt, dann gibt es solang Feuer, bis er weg ist oder einfach keine Lust mehr hat, sich auf dem dann herrschenden Niveau zu artikuieren.

    Ich hoffe nur, dass der Weihnachtsmarkt nicht auch noch unter dieser Flagge zur Sau gemacht wird....

  • 3
    5
    22.10.2013

    Die Tatsache allein, dass UNTER den Asylbewerbern teils Konfliktsituationen vorherrschen ist noch lange kein Grund sich so mir nichts dir nichts von einer rechtsextremen Partei verführen zu lassen. Das ist völlig relationslos. Man sollte nicht vergessen, dass jeder Flüchtling auch ein Mensch ist. Ein Mensch, der seine Heimat verloren hat, seine Vergangenheit, Freunde, Familie. Können Sie sich vorstellen wie sich das anfühlt, welch psychischer Druck auf diesen Menschen verschiedenster Herkunft und auf engstem Raum untergebracht lastet.

    Selbstverständlich verstehe ich, dass Leute Angst haben - Angst vor dem Fremden, vor der Ungewissheit, was das Zusammenleben mit diesen Flüchtlingen betrifft.
    Aber wo sind die Beweise für die angeblich innerhalb kürzester Zeit vorgefallenen Delikte? Richtig - DIE fehlen nämlich noch immer!

    Wo ist also dieses angesprochene "große Problem" der Schneeberger? Wo bleiben Menschen, die vor die Kamera treten und offen über ihre negativen Erfahrungen sprechen? Bitte kommen Sie mir nicht mit irgendwelchen Begründungen, wie Angst vor der freien Äußerung - wenn ich Opfer bin und mich überzeugt als Opfer fühle gibt es keinen Grund Angst zu haben mit auch zu Wort zu melden.

    FAKT ist auch, dass man keine NPD im Rücken braucht um Dinge zu äußern, die einem Sorgen oder Angst machen! Ich bin überzeugt der Bürgermeister von Schneeberg ist offen für Dialoge.

  • 7
    4
    olib
    22.10.2013

    @gelöschterNutzer: Es klingt zwar recht einfach: Kann man dummen Menschen erklären, dass sie dumm? Nein, oder doch? Sie sehen ja, dass selbst simpelste Gedankengänge nicht nachvollzogen werden können. Argumentativ können wir aufgrund des fehlenden intellektuellen Hintergrunds nicht gegen Nazis ankommen, mit Gewalt wollen wir es nicht. Nur warum fehlt der Hintergrund: Angeboren, erworben, abgestumpft? Die Leute haben auch Kinder zum Nazi-Aufmarsch mitgenommen. Im Ausländerheim sitzt ein Flüchtlingskind, dass nicht weiß, warum es in dieser Situation ist. Gleichzeit marschiert unweit davon ein deutsches Kind, welches nicht weiß, warum es zusammen mit seinen Eltern und einer Fackel in der Hand durch die Stadt zieht. Wie pervers sind diese Menschen eigentlich? Wir können es nicht nachvollziehen. Geht das Erzgebirge jetzt endgültig zugrunde? Wollen wir hoffen, dass die Nazis von Schneeberg sich selbst ins Abseits stellen. Ich wünsche den demokratischen Gegenkräften in Schneeberg viel Mut und Zivilcourage!

  • 3
    4
    Attila
    22.10.2013

    @sined: "...persönlich schade finde ich, dass sich hier Menschen instrumentalisieren, die sich über die Bedeutung dessen gar nicht bewusst zu sein scheinen."
    Wer läßt sich denn instrumentalisieren? Und über welche Bedeutung sind sich die Menschen nicht bewußt? Immer dieses Geschwurbel von der leicht beeinflußbaren Masse, die jedem Rattenfänger nachläuft. Man hat den Eindruck, daß die Indoktrinierung noch immer ganze Arbeit leistet. Daß die Schneeberger ein echtes Problem haben, wird dabei wie üblich ignoriert. Das haben sie aber, sonst würden sie nicht am Abend, wo man bekanntlich korrekterweise Bier in der Wirtschaft trinkt oder vor der Glotze sitzt, durch ihre Stadt laufen. Die NPD ist hier der Mitläufer, und solange die anderen Parteien unisono das Thema verniedlichen, wird sich daran nichts ändern. Das Problem ist vorhanden, und das heißt ungezügelte Armutseinwanderung. In Schneeberg sind es 500, aber genauso viele Millionen warten noch. Wer DAS verneint, mästet die NPD, nicht umgekehrt.

  • 3
    1
    681100
    22.10.2013

    Nur ein kleines Zitat zum Thema...

    MDR-Online, 26.09.2013

    Haftbefehl nach Ausschreitungen in Chemnitz

    Die Ausländerbeauftragte der Stadt Chemnitz, Etelka Kobuß, schilderte im Gespräch mit MDR 1 RADIO SACHSEN die schwierige Lage. "Hier sind 700 Menschen verschiedener Nationalitäten untergebracht. Sie kommen aus Konfliktregionen und bringen zum Teil ein hohes Gewaltpotential mit."

  • 6
    2
    22.10.2013

    Ob diese Sache nun über zu bewerten ist, das sei dahin gestellt. Auf jeden Fall sollte man sie schon ernst nehmen.
    Man kann und darf die Augen nicht davor verschließen.

    Schneeberg und seine Bürger deshalb jetzt mit Missgunst zu strafen ist nicht der richtige Weg. Das haben der Bürgermeister, sowie die 700 Menschen auf der Gegendemonstration mit Zivilcourage bewiesen und DAS spiegelt Schneeberg - nicht diese hilflosen, zumeist jungen Menschen, die sich vor den Karren der NPD spannen lassen. Die haben meiner Meinung nach noch nicht wirklich realisiert für wen sie da eigentlich ihr Gesicht zeigen. Da wird das Wort "Nazi" mit einer Selbstverständlichkeit, ja einer Dreistheit abgestritten, dass man sich im falschen Film glaubt und man fragt sich, ob diese Leute im Geschichtsunterricht jemals anwesend waren.

    Noch ein paar Sätze an Verfechter hier im Forum:
    Es ist lächerlich - tut mir leid, denn ich musste wirklich schmunzeln - wie die nüchterne und wahrheitsgemäße Berichterstattung der Freien Presse hier als "manipulierte Systemmedien" diffamiert wird! Das IST typischer Nazi-Jargon und unter dieser Voraussetzung erübrigt sich eigentlich jede Diskussion auf geistig höherem Niveau, wäre das Thema nicht so eine außerordentliche Schande für die Region!

  • 2
    4
    gelöschter Nutzer
    22.10.2013

    Ha, ha, feiner Link! Nussknacker ohne Hirn...aber so isses, dadorte mussmor ne unbedingt hin.

  • 6
    4
    22.10.2013

    Eine wirkliche Werbung für die Region ist das nicht, wie man an Reaktionen wie dieser sehen kann http://www.zeitknall.de/politik/13-10/schneebergerzgebirge-1500-nussknacker-wurden-ohne-hirn-ausgeliefert ... persönlich schade finde ich, dass sich hier Menschen instrumentalisieren, die sich über die Bedeutung dessen gar nicht bewusst zu sein scheinen. Ansonsten spiegeln die Aussagen - quer durch die Altersgruppen - das ewig rückständige und wenig reflektierte Denken der Provinz ... nicht überzubewerten und einfach nur Schade für das ansonsten gemütliche Städtchen ... dieses Jahr leider kein Besuch des Weihnachtsmarktes!

  • 6
    8
    Roettgers
    22.10.2013

    Gäbe es in Deutschland ein politisches Gleichgewicht und echte Meinungsfreiheit wie in anderen Ländern auch, würde man mit solchen Themen der NPD nicht den Rücken stärken.

    Auch hier hat die Politik schlichtweg versagt.
    Die Folge von Tabuthemen in der Politik ist schlicht und einfach schlechte Politik.

    Würde man Dialoge auf Augenhöhe führen, statt in Doppelmoral mit erhobenem Zeigefinger durch Deutschland zu spatzieren und versuchen den Menschen einen Stempel aufzudrücken die tatsächlich eine andere Meinung haben als die hier geläufige, würden wir nicht über solch Blödsinn diskutieren, ob es verwerflich ist, gegen eine schlechte Asylpolitik in rechter Strömung auf die Straße zu gehen oder nicht.

    Jenen die in jedem Satz auf Kriegsschuld und die daraus resultierende Verantwortung verweisen kann man nur sagen,
    wir leben in Generation 4 nach Adolf Hitler, welche Schuld trifft diese Menschen also noch? Genau...Keine! Wir Deutschen sind nicht die Ausgeburt des bösen und wir müssen uns auch nicht ewig Bücken und wie einst Adenauer auf die Knie fallen. Damit muss irgendwann mal gut sein, wollen wir nicht selbst auf der Strecke bleiben.

    Was in anderen Ländern völlig normal ist, wird hier zum hysterisch- heuchlerischem Geschreih von Gutmenschen und realitätsfernen


    Sicher sorge ich damit wieder für großes Geschreih im linken Lager. Und die Wut und die Forderung "Nie wieder Deutschland" kochen sicher gerade über.

    Aber echte Linke bekennen sich zu Deutschland.
    Ihr hingegen steht für gar nichts mehr!


    Armes Deutschland.

  • 5
    6
    Roettgers
    22.10.2013

    Es ist wichtig, dass die Menschen über den Tellerrand schauen und begreifen, dass die Presse keine andere Aufgabe hat, als das politische Selbstverständnis der BRD zu schützen. Wer aus der Reihe tanzt soll das auch spüren und wird (wie auch in der Kommentarspalte) als Nazi diskreditiert, oder die Linke Parallelgesellschaft packt die Assoziationskette aus. Und so kommt es schnell von der NPD und Asylbewerbern zu den vermeintlich ideologischen Vorfahren der NSDAP und Adolf Hitler zum Holocaust und dem 2. Weltkrieg.

    Hier wird mit völlig überzogenen Weltuntergangsszenarien versucht, die Menschen mit einem stets mahnenden Zeigefinger einzulullen.

    Vergleiche hinken oder sind gar völlig banal, aber der linken Parallelgesellschaft ist in Ihrer emanzipatorischen Haltung und Hypersensibilisierung schier jedes Mittel recht, schließt man doch nicht all zu oft die Augen vor der Wahrheit, oder wirft eine Kontroverse der eigenen ideale.

    Niemand muss von Antifaschismus sprechen wenn er mit Steinen wirft oder Autos anzündet.

    Niemand muss von Antisexismus sprechen, wenn er sich zu Hause einen Porno reinzieht oder Frauen des politischen Gegners als "F***e beschimpft.

    Niemand muss von Toleranz und Demokratie sprechen, wenn er jeglichen Dialog verwehrt und mit Gewalt antwortet.

    Niemand muss von der Vielfalt und Multikultur in diesem Land sprechen, wenn er dem eigenem Volk den Tod wünscht und sich darüber erfreut, dass unsere Kultur zersetzt wird und verschwindet.

    Den Bürgern Schneeberg ist ans Herz zu legen sich nicht einschüchtern zu lassen. Es ist der richtige Weg sich zur Wehr zu setzen und auf die Straßen zu gehen, ganz gleich wie das Thema lautet.

    Artikel wie dieser und Andere, in denen Medien und die linke Parallelgesellschaft in die Demokratendiktatur der BRD einhenkeln und so tun als gäbe es diese Probleme nicht, zeigen warum!

  • 0
    5
    zombie1969
    21.10.2013

    Da kommt bestimmt erheblicher Neid auf; insbesondere da es in D nicht anders ist.

  • 9
    5
    olib
    21.10.2013

    Die Zeit hat sich dem Thema auch schon angenommen.
    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/10/21/burger-und-npd_14197

    Ich bin eigentlich ein Freund der Landschaft des Erzgebirges und halte mich auch gern dort auf. Ich kann es nicht begreifen, dass die Erzgebirger so dumm sind, sich vor den Karren der NPD spannen zu lassen. Die Bilder des Aufmarsches erinnern an 1933: furchtbar, erschreckend, ekelhaft. Wie man hier sieht, kann man den Nazis mit keinem Argument kommen. Sie begreifen es nicht, egal wie simpel man es auch ausdrückt.
    In vielen Beiträgen wird hier typisches NPD-Vokabular verwendet. Es ist nicht neu, dass die NPD massiv in Internetforen oder auch auf Facebook schreibt. Die Diskussionen werden also nicht fruchten, da sich hinter vielen Accounts mit Sicherheit die NPD versteckt.

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    21.10.2013

    Na ja, bis in die Zeit-Online ist er ja schon gedrungen, der Ruf.
    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/10/21/burger-und-npd_14197

  • 6
    7
    21.10.2013

    Gern nochmal!

    Besser einen Ruf zu besitzen, wo Bürger gegen eine gescheiterete Asylpolitik auf die Straße gehen weil Sie Angst haben, als in den Medien zu landen weil sich ethnische Gruppierungen wie Nordafrikaner und Tschetchenen gegenseitig umbringen wollen wie in Chemnitz nor !

  • 11
    6
    21.10.2013

    Aha, Zynismus ist ihre Antwort? Auf die Touristen vom Samstag kann Schneeberg verzichten.

  • 6
    12
    21.10.2013

    Besser einen Ruf zu besitzen, wo Bürger gegen eine gescheiterete Asylpolitik auf die Straße gehen weil Sie Angst haben, als in den Medien zu landen weil sich ethnische Gruppierungen wie Nordafrikaner und Tschetchenen gegenseitig umbringen wollen wie in Chemnitz nor !

    Wir Schneeberger waren schon zu oft in den Schlagzeilen wegen solchen Sachen und sind gebrandmarkt, jedoch nicht im negativen Sinne. Unsere Touristen mögen eben genau das an Schneeberg ;)

  • 14
    6
    21.10.2013

    Selbstverständlich gibt es in Deutschland ein Demonstrationsrecht! Mir kommt es langsam so vor, als ob es einigen viel zu geht hier als das sie ihre Freiheit noch zu schätzen wissen!
    Aber sorgt nur dafür, dass die NPD massenhaft Zulauf bekommt und dass die Stadt Schneeberg in Zukunft mit Rechtsextremismus in Verbindung gebracht wird! Noch hält sich das Interesse der Medien scheinbar in regionalem Rahmen, aber was wird passieren, wenn die großen bundesweiten Fernsehsender von den Aktionen Wind bekommen?? Wie werdet ihr und das Erzgebirge dann erst dastehen?! Schneeberg, 20 km entfernt von Zwickau - da werden Parallelen gezogen werden, da rotiert die Sensationspresse auf Hochtouren! Soll es denn wirklich erst soweit kommen? Die NPD ist keine Lösung für Schneeberg!

  • 8
    11
    gelöschter Nutzer
    21.10.2013

    Der Artikel erinnert an 1989. Jeder direkt Betroffene spürt täglich die Probleme aber die politisch Verantwortlichen reden alles schön. Und Stimpel stellt sich dann noch in schöner SED-Manier hin und beschimpft seine eigenen Bürger. Das Demonstrationsrecht scheint es auch nicht mehr zu geben. Hier zeigt sich doch offen, das diese Politiker sich einen Scheißdreck um ihre Bürger kümmern und alles totschweigen, was nicht in ihr Weltbild paßt und nicht sein darf. Diesen ganzen demokratischen Rechtsstaatsklimbim gibt es doch nur auf dem Papier. Alle Macht geht vom Volke aus. Ich lach mich schlapp.

  • 17
    10
    Gast001
    21.10.2013

    Pseudo heimatverbunden und dumm wie die Lemminge, anders kann man dieses Verhalten gegenüber hilfsbedürftigen Menschen nicht beschreiben. Kommt erst mal selber in so eine Lage. Und der Anton hätte niemals NPD gewählt!!!

  • 22
    9
    21.10.2013

    Das Wort Schneeberg, diese schöne historische Bergstadt, bekommt langsam aber sicher einen faden, unangenehmen Beigeschmack. Ich hoffe sehr, dass der gute Ruf der Stadt durch diese Aktionen nicht zerstört wird!

    Ich hoffe, dass einige Teilnehmer zur Vernunft kommen und einen anderen Weg für ihren Protest suchen, als den der NPD-Unterstützung. Das ist es nämlich, was jeder (ob nun Nazi, oder besorgter Bürger - ihr sitzt im selben Boot miteinander!) am Ende tut: Er gibt er NPD Rückenwind! Habt ihr das Gefühl an Großem beteiligt zu sein? Der Begriff "Lichtellauf" wurde doch schon passend fürs Geschichtsbuch gewählt!
    Ich bin nicht in der Lage zu verstehen, wie man sich jetzt wieder von einer Partei einlullen lassen kann, deren ideologische Vorfahren Schuld daran waren, dass Deutschland 1945 in Schutt und Asche lag, Millionen Menschen tot und Familien auseinandergerissen waren - ganz zu Schweigen von der deutschen Teilung, DDR-Regime, "kalter Krieg"!! Und da gibt es welche unter euch, die jetzt lächelnd von sich geben, dass "Geschichte sich wiederholt". Wo wollt ihr denn bloß hin??

  • 8
    16
    21.10.2013

    Ich teile Ihre Meinung Herr Roettgers!

    Es gibt keine Pressefreiheit, dies hat der o.g. Artikel wieder eindeutig bewiesen. Es ist eine einseitige Berichterstattung, die nicht auf die Ängste der Bürger eingeht, sondern sie sogar noch so hinstellt, als sei dies Alles nicht wahr.

    Jeder dieser Zeitungen hat einen Herrn, das ist der Geldgeber (Besitzer). Dieser Herr moduliert das innere Bild dieser Zeitung und formt somit die Öffentliche Meinung. Wenn der Redakteur etwas anderes schreiben möchte wie dem "Herren" dieser Zeitung lieb ist, dann wird er am nächsten Tag auf die Straße gesetzt.

    KEINE andere Partei hat sich dieser ernstzunehmenden Problemen angenommen und nun sehen Sie das Ergebnis. Die Nazikeule auszupacken ist wieder einmal das Mittel, um die große Anteilnahme vom Samstag zu diskreditieren und als Nazidemo zu diffamieren.

    Es wird genug geklaut, auch von Deutschen, keine Frage aber die Frechheit zu behaupten im ECE Zschorlau sei kein Fall bekannt, bei dem die neuen Ankömmlinge nichts geklaut haben sollen, ist schlichtweg GELOGEN! Ich habe mir die Mühe gemacht, selbst vor Ort nachzufragen. Mir wurde einerseits bestätigt, dass die Polizei täglich gerufen wird, weil Ausländergruppen auf Einklautour waren! Eine weitere Mitarbeiterin eines anderen Geschäfts sagte wörtlich: "Es ist schlimm, fast jeden Tag klauen die hier". Das "DIE" bezieht sich auf die Asylbewohner aus der Kaserne!

    Wenn hier Leute meinen, den Weihnachtsmarkt nicht zu besuchen weil man sich gegen eine fehlgeschlagene Asylpolitik wehrt und sicher leben möchte, in unserer NOCH schönen Bergstadt, werden diese Personen ebenso in der Minderheit sein, wie am Freitag und am Samstag der linke Mob (max. 20 Personen + Bürgermeister)
    Die Teilnehmerzahl vom Freitag "Schneeberg für Menschlichkeit" überstieg die auf dem Marktplatz keinesfalls die 200, dies würde hier nicht korrekt niedergeschrieben

    Wir verbiegen uns ebensfalls nicht Herr Stimpel, wir wollen Sicherheit für unsere Bürger!

  • 7
    13
    schachti55
    21.10.2013

    @Löwenzahn,den Wihnachtsmarkt brauchen Sie auch nicht zu besuchen,der wird bestimmt noch abgesagt,damit sich die armen Asylanten,die einen anderen Glauben haben,nicht belästigt fühlen.Wir tun doch alles für ein gutes Miteinander,bis zur Selbstaufgabe,lol.
    Und noch einmal,ich hatte das schon an anderer Stelle geschrieben,es geht nicht gegen Familien oder Kinder,die vor dem Krieg flehen mußten,es geht darum,das sich manche hier benehmen,als gehört ihnen schon ganz Deutschland und wir sind hier die Gäste.

  • 16
    11
    21.10.2013

    Die Fremden machen dem Schneeberger Angst. Ist er die anders aussehenden los, stören ihn die anders denkenden, die anders redenden, die anders lebenden. Der Nachbar ist ihm ein Graus.

    Baut euch eine Mauer um euren finsternen Ort und meckert weiter über eure enge kleine Welt.

  • 14
    15
    Roettgers
    21.10.2013

    Bla bla, Bla bla Bla bla. Es ist immer das Selbe.

    Der Bevölkerung stößt etwas auf, aber sobald es nicht in das politisch korrekte Selbstverständnis der Bundesrepublik, oder das krude Weltbild linker Meinungskomödianten passt, werden Menschen diskreditiert und als Nazis beschimpft.
    Die Presse tut ihr Übriges und versucht den Demonstranten ein Gefühl von Scham und Unmenschlichkeit aufzubügeln.
    Alles ist wie immer im "freisten" Land der Welt.
    Nur schlimmer.

    Wo bleibt da die Meinungsfreiheit und Demokratie?
    Unser größtes Gut wie man uns gerne erzählen mag!
    Gelebt werden solch Tugenden unlängst nicht mehr.


    Ich glaube kaum, dass die 1500 Menschen vom Wochenende allesamt Ausländerfeinde waren. Es geht unlängst nicht um die Menschen in den Heimen, sondern um eine katastrophale Politik die Missstände schafft und zwar für alle Beteiligten, sowohl für die Menschen in den Heimen, als auch für die Menschen der Region.

    Der Versuch das ganze als Nazi Demo zu verkaufen ist schlichtweg lächerlich. Mag sein, dass die Veranstaltung durch Akteure der NPD angemeldet wurde, jedoch muss man sich fragen, welche andere Partei dieses "Tabuthema" zu brechen bereit ist und sich damit vom Einheitsbrei der Mitte direkt ins politische Abseits katapultiert? Nicht das die NPD auch nur im Entferntesten eine wählbare Alternative darstellt, kann man ihr Eines nicht vorwerfen..mit CDUGRÜNENFDPCSUSPDLINKE einzuhänkeln und eine Politik der Gefälligkeiten und "JA Sagerei" zu betreiben, was in der Vergangenheit trotzdem nicht selten dazu geführt hat, dass man sich zu oft selbst im Weg stand. Nichts desto trotz wird dieses Thema in Zukunft immer öfter zu Tage treten.

    Sollen wir unser Volk aufgeben um der ganzen Welt gerecht werden zu können? Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten, denn hier geht es um mehr als die "heile Welt" in den eigenen 4 Wänden.

    Was euch heute nicht betrifft wird für die Zukunft unumkehrbare Folgen haben.

  • 9
    3
    Bär53
    21.10.2013

    zu rocco : Deutsche Sprache- schwere Sprache! Inhalt und Form passen!

  • 19
    11
    21.10.2013

    Fackelmarsch statt Dialog, im Gleichschritt mit Neonazis statt im Gespräch mit den Flüchtlingen aber sich im selben Atemzug vom NPD-Veranstalter distanzieren - so wirklich lang überlegt, wie man seine Besorgnis zum Ausdruck bringt ohne das Ansehen der Gemeinde zu zertümmern hat von den Teilnehmern scheinbar niemand so wirklich. Hut ab vor den 750 Menschen, die sich zum selben Zeitpunkt für ein friedliches Zusammenleben eingesetzt haben, das macht Hoffnung, danke.

  • 19
    8
    21.10.2013

    Mein Gott, wo soll denn das noch hinführen? Diese Frage sollte sich jeder stellen, der an diesen Veranstaltungen unter der Flagge der NPD teilnimmt. Geschichte, Ziele und Werte dieser Partei sind kein Geheimnis und jeder sollte sich selbst im Spiegel in die Augen schauen und darüber im klaren sein, für wen und was er da einsteht. Seid froh, das die meisten, die die Schrecken der NS-Zeit miterlebt haben nicht mehr am Leben sind. Eure Großeltern, die dieses Land nach dem Krieg wieder aufgebaut haben. Und dann noch den armen Anton Günther missbrauchen, der sich damals unter den Nazi's genau aus diesem Grunde - politischer Missbrauch - das Leben genommen hat.

  • 11
    15
    21.10.2013

    Ich hab lange schon nicht mehr so einen schlecht recherchierten Beitrag gelesen. Das die Menschen hier bedroht und beklaut werden ist natürlich egal und wird von den Medien natürlich vertuscht!
    In der nähe der ehemaligen Kaserne wohnen genug Menschen und die auch nur mit Pfefferspray sich vor die Tür trauen!! Das Einbrüche von mehreren Tausend Euro stattfinden werden natürlich auch vertuscht. Genauso das sich diese ''armen'' Menschen einfach in fremde Autos zu Frauen setzen und ihr sagen wo sie sie hinfahren sollen. Das hat natürlich alles etwas mit ''Fremdenangst'' zu tun.

  • 9
    17
    21.10.2013

    Meine Güte. Dieser Artikel trieft doch schon wieder vor Blindheit und Gutmenschlichkeit. Ich hab es satt, dass alles schön geschrieben wird, was in Schneeberg passiert. Es gibt nun mal Fakten, dass unsere neue Mitbürger in Gruppen auftreten( besonders die Frauen mit Kopftücher und Kinderwagen), die nicht einkaufen gehen, sondern einklaueñ gehen. Das die Leute sich wie die Schweine benehmen, wie zum Beispiel in die obstauslage spucken oder ihre Notdurft da verrichten, wo sie nicht sollten. Deutsche Mädels , noch fast Kinder werden bepöppelt und bedrängt. Privatgeschäfte wurden ausgeraubt und die Besitzer schwer verletzt. Wo sind da bitte schön die Artikel? Es wurde gesagt, dass unsere neue Mitbürger eine Bereicherung für die Arbeitswelt wäre, aber warum muss dann ein Hartz 4empfänger für die Leute putzen?
    Ach im übrigen bin ich kein nazi und auch nicht in der NPD, ich Lauf bloß nicht blind und mit Scheunenklappen durch Schneeberg.

  • 11
    13
    20.10.2013

    Hallo Herr Hach,
    eine Frage vorweg. Wohnen Sie hier vor Ort?
    Anscheinend nicht, denn sonst wüßten Sie von den hier herrschenden Zuständen in Schneeberg, Neustädtel, Zschorlau und Aue. Die Bürger gehen nicht umsonst auf die Straße und lassen sich nicht als "brauner Mob" verleumden. Warum wurde im ECE ein Sicherheitsdienst beauftragt und warum wurden im gesamten Kasernengelände die Büsche und Sträucher entfernt? Warum werden in Aue und Neustädtel Asylanten verhaftet? Sie sollten besser recherchieren und objektiv sein. Ihr Beitrag ist leider sehr einseitig und einer großen Zeitung nicht würdig. Die Bürger sind nicht gegen das Asyl, sondern gegen den Missbrauch und die sprübar gestiegene Kriminalität in ihrer Heimat. Das hat nichts mit rechter Gesinnung zu tun. Das sich die NPD dem Sachverhalt angenommen hat, ist nur dem Dahinnehmen einiger Politiker geschuldet. Leider.

  • 11
    11
    20.10.2013

    NEIN zu Fremdenhass ! Den Weihnachtsmarkt in Schneeberg und das Lichtelfest werde ich dieses Jahr jedenfalls nicht besuchen. Ich hoffe, dem schließen sich viele Menschen an...

  • 8
    13
    20.10.2013

    Es wird nix gestohlen?die Edeka marktleiterin hat nur Angst um ihrem job.Natürlich die armen kranken Flüchtling.



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