Warten auf den Zug: Eine Bahnstrecke im Erzgebirge und ein Ministerium auf der Bremse

Die Eisenbahn verband einst die hintersten Winkel Sachsens. Nach einem langen Niedergang hat eine zaghafte Rückbesinnung auf die Schiene eingesetzt. Doch der Weg ist mühsam, das zeigt das Beispiel Marienberg.

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44 Kommentare
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  • 0
    1
    Drehmann
    14.09.2020

    Siehe auch die Kommentare auf:
    https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/sachsen-wird-reaktivierung-von-bahnstrecken-erst-2021-pruefen-artikel11080554

  • 6
    3
    Zeitungss
    14.09.2020

    @fnor: Ihre Gedanken sind so was von richtig, passen allerdings nicht in die heutigen Entscheidungsebenen. Unsummen für Gutachten sind wesentlich besser angelegt, den Entscheidern fehlt bekanntlich die Fachkenntnis obwohl sie eigentlich dafür von uns bezahlt werden. Weiter möchte ich das jetzt nicht ausschmücken, obwohl genug Stoff vorhanden wäre.

  • 8
    1
    BuboBubo
    14.09.2020

    Gehörte Herr Dulig der passenden Partei an, wäre er ein würdiger Nachfolger für Herrn Scheuer nach der nächsten Bundestagswahl.

  • 23
    0
    fnor
    14.09.2020

    Der Herr Dulig wacht doch nur vor Wahlen auf, fordert dann eine Landesverkehrsgesellschaft und wirft den Landräten vor alles zu behindern. Der Pockauer Bürgermeister hat hingegen Recht: Erst Züge fahren lassen und dann weiter ausbauen. Bis sich neue Verbindungen etablieren und wieder Fahrgäste anziehen dauert es lange. Den Betrieb sollte man deswegen lieber heute als morgen wieder aufnehmen, um bereits Fahrgäste zu gewinnen, bevor man groß ausbaut. Beim Betrieb erkennt man so Fehler frühzeitig und kann später beim Ausbau darauf reagieren ohne Millionenbeträge zu versenken. Die Studie hatte nur einen Fehler: Der Bahnhof in Zöblitz soll zur Kniebreche wandern. Dort ist leider aufgrund der vielen Kreuzungen nur wenig Platz für einen sicheren Umstieg in den Bus. Am alten Bahnhof könnte man hingegen eine Buswendeschleife bauen. Ebenso war die Stadt Marienberg zu voreilig, die Gleise bis Reitzenhain rausreisen zu lassen. Es wäre besser mit dem Zug wieder nach Tschechien fahren zu können, als einen weiteren Waldweg für Fahrräder zu haben. Mit dem Zug die Flughäfen in Leipzig und Prag zu erreichen, würde der Region sicher auch wirtschaftlich guttun.