Zehn Jahre Mineralienschau «terra mineralia»

Freiberg (dpa/sn) - Mit einer Sonderausstellung und einem Festakt wird die TU Bergakademie Freiberg am kommenden Dienstag das zehnjährige Bestehen der Mineraliensammlung «terra mineralia» feiern. Es sei Aufgabe einer Universität, das Wissen auch immer in die Gesellschaft zu überführen, sagte Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht am Donnerstag vor Medienvertretern. Das sei der «terra mineralia» in besonderer Weise gelungen.

«Zehn Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Mineraliensammlung im eigens dafür restaurierten Schloss Freudenstein zu einem wahren Publikumsmagnet entwickelt», sagte der Wissenschaftler. Nach Angaben der Bergakademie waren bis zum Februar dieses Jahres eine Million Besucher in die Ausstellungen gekommen.

Die Dauerstellung zeigt 3500 Exponate aus aller Welt. Grundlage dafür war die Mineraliensammlung von Erika Pohl-Ströher (1919-2016), die sie der TU Bergakademie 2004 als Dauerleihgabe vermacht hatte.

Von Dienstag an bis zum 25. August werden in der Sonderausstellung «Gesucht und gefunden. Einzigartige Entdeckungen aus Sachsen» 160 Minerale gezeigt. Dabei handelt es sich im die Originale von Erstbeschreibungen aus sechs Jahrhunderten Bergbaugeschichte, die sonst zum größten Teil in den Depots der Bergakademie und der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden lagern.

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