Sachsens Wirtschaft kämpft sich aus Corona-Tal

Nach dem Einbruch im Frühjahr erholt sich die Wirtschaft wieder.

Nach dem massiven Konjunktureinbruch im Frühjahr ist die sächsische Wirtschaft auf einen Erholungskurs eingeschwenkt. Zwar halten die Auswirkungen der Corona-Pandemie große Teile der sächsischen Wirtschaft fest im Griff, doch die Talsohle nach dem Lockdown ist durchschritten. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Konjunkturumfrage der drei sächsischen Industrie- und Handelskammern, an der sich im September 1857 Unternehmen aus Industrie, Baugewerbe, Einzel- und Großhandel, Dienstleistungen, Verkehr sowie Gast- und Tourismusgewerbe mit insgesamt mehr als 101.000 Beschäftigten beteiligt haben. Der IHK-Geschäftsklimaindex für Sachsen, der im Frühjahr auf 77 Punkte abgestürzt war, erreicht nunmehr 103 Punkte. Dazu tragen sowohl deutlich bessere Lagebeurteilungen als auch gestiegene Geschäftserwartungen bei. Dennoch ist das Ergebnis weit vom Vorjahresniveau entfernt. Noch zu Jahresbeginn lag der Wert bei 120 Punkten. (cul)

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