TU-Professor: "Brennstoffzelle hat zwei große Vorteile"

Der Chemnitzer Professor Thomas von Unwerth ist überzeugt: An Autos mit Wasserstoffantrieb führt bei der Elektromobilität kein Weg vorbei.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Zeitungss
    19.02.2019

    @bürgeren...…: Batterien hin oder her, die müssen auch geladen werden, wo auch bei Ihnen außer das Abschalten der Kohlekraftwerke NICHTS kommt. Vergessen sie die paar Windmühlen und die zur Stromerzeugung umfunktionierten Agrarflächen. Eine Antwort ist immer noch offen, wo stehen gasbetriebene Grundlastkraftwerke, diese Frage haben Sie bis heute nicht beantwortet. Sie sollten wirklich nicht glauben, dass der Strom für Batteriefahrzeuge nur vom Himmel fällt, es wäre mancher Tag ein Wandertag. Manche glauben wirklich, Industrie, Haushalte und Verkehr brauchen in Zukunft keinen Strom mehr und der "grüne" Strom deckt alles ab. Aufwachen ist hier angesagt, wenn es finster bleibt einfach durchschlafen, damit kann man einige Engpässe überbrücken.
    Wie gesagt, die Antwort zu den Gaskraftwerken in der Grundlast fehlt noch.

  • 3
    6
    bürgerenergie
    19.02.2019

    "Die Energiedichten bei der Batterie werden in den nächsten zehn Jahren vielleicht noch aufs Doppelte zu trimmen sein, aber eben nicht mehr viel weiter. Und das ist nicht genug, um große Reichweiten bei geringen Ladezeiten zu erzielen."
    meint Prof. Unwerth, TU Chemnitz, einst in der Entwicklung bei VW tätig.

    Wofür aber ist das "nicht genug"? Es ist bspw. eben nicht erforderlich für die Vielzahl, die übergroße Mehrzahl der regional und lokal verkehrenden PKWs.

    Warum eigentlich hat es ein Professor nötig, andere Entwicklungen, die ja eben weltweit bestimmt werden und zurzeit klar preferiert sind, schlecht zu reden, um seine Technologie (und seine Forschungsgelder?) zu begründen? Das macht mich stutzig, bei aller Technologieoffenheit, die wir haben sollten, und bei aller Berechtigung, die in einer neuen Energie- und Verkehrswelt auch das H2-Fahrzeug haben wird.

    Dabei wird aber - spätestens wenn Klimagase einen angemessenen Preis erhalten (wie es übrigens in einigen maßgeblichen Industrieländern schon heute der Fall ist) - die Effizienz von höchster Bedeutung sein. Und da schneidet eben mit mehr als dem doppelten Wirkungsgrad das batterieelektrische Fahrzeug deutlich besser ab.

    Zudem werden dann Autos, mit oft nur einem, max. 2 Nutzern, weit weniger Teil der Mobilität sein (können), als es heute der Fall ist.

    Nun werden wir aber Wasserstoff aus regenerativem Sonnen- und Windstrom künftig in großen Mengen bekommen. Dieser aber lässt sich weit effizienter, da die Wärme sinnvoll verwendend, in stationären Anwendungen (Gebäude, Industrie, ...) nutzen. Und eben in mobilen Langstreckenanwendungen sowie im Lastverkehr.

    Die wichtigen Fragen zu Batterien, Rohstoffen, Erdöl, Kinderarbeit, Krieg um Rohstoffe ... wurden in diesem Interview im Wesentlichen ausgespart (warum eigentlich?). Ich möchte daher JETZT HIER auch nicht darauf eingehen.



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