DFB-Bundestag verabschiedet Grundlagenvertrag mit der DFL

Der Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat am Freitag den vor drei Wochen geschlossenen Grundlagenvertrag zwischen dem Verband und der Deutschen Fußball Liga (DFL) verabschiedet. Der Vertrag läuft bis 2023. Darin wird unter anderem festgehalten, dass 25 Millionen Euro pro Jahr vom Profifußball an den DFB fließen.

Die wesentliche Änderung betrifft Paragraph acht des Vertrages, der die Leistungen an den gemeinnützigen Fußball regelt. DFB und DFL werden den vorwiegend ehrenamtlich geführten Amateurfußball in Zukunft noch stärker als bisher unterstützen. Der DFB gibt weiter fünf Millionen Euro jährlich an die Landesverbände. Daneben werden außerhalb des Grundlagenvertrages zusätzliche drei Millionen Euro jährlich fließen. Die DFL wird neben den bestehenden Leistungen 2,5 Millionen Euro jährlich zweckgebunden für konkrete Projekte im Rahmen des Masterplans Amateurfußball bereitstellen.

Bei den Zahlungsflüssen zwischen DFB und DFL bleibt es beim bestehenden Grundprinzip. Dabei verzichtet die Liga im neuen Vertrag auf eine stärkere Partizipation an den gestiegenen Einnahmen aus der Vermarktung der Nationalmannschaft, während der DFB im Gegenzug darauf verzichtet, mehr als bisher an den gestiegenen Medienerlösen der Liga zu partizipieren.

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