DFB-Frauen schon wieder im Regen

Montpellier (dpa) - Vom Regen in die Traufe, der Wettergott ist derzeit kein Freund der deutschen Frauen-Nationalmannschaft: Der Blick aus den Hotelzimmern im Teamquartier «Crowne Plaza» in Montpellier bereitete den Fußballerinnen wenig Freude.

Nach dem kühlnassen Wetter in Frankreichs Norden hatte die DFB-Elf bei der Ankunft im nächsten WM-Spielort in Südfrankreich noch die Sonnenstrahlen und Temperaturen um 23 Grad genossen.

«Schön, dass es etwas wärmer ist, nachdem wir in den letzten Tagen nur Regen hatten», hatte Innenverteidigerin Sara Doorsoun nach der Ankunft am Mittelmeer der ARD gesagt und schon leichtere Kleidung für nächsten Morgen rausgelegt. «Ich kann es kaum erwarten, mal etwas weniger anzuhaben.» Auch Svenja Huth freute sich auf den freien Nachmittag, den Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gewährte: «Dann können wir mal durch die Stadt laufen oder an den Strand gehen.»

Zumindest aus dem Sonnenbad wird wohl nichts. Denn die Freude währte nur eine Nacht. Am Morgen war der Himmel so grau wie zuvor in der Bretagne und im nordfranzösischen Lille. Um 8.00 Uhr gab es sogar ein heftiges Gewitter - und einen Regenguss. Auch für Samstag sind die Aussichten eher trüb. Allerdings ist Besserung in Sicht. Von Sonntag an verheißen die Voraussagen für Südfrankreich blauen Himmel und ein Anstieg der Temperaturen um 30 Grad.

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