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FC Erzgebirge Aue: Deshalb ist der Bischofswerdaer SV im Sachsenpokal ein gefährliches Pflaster

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Die Veilchen wollen mit einem Sieg beim Fünftligisten in Bischofswerda ins Finale des Sachsenpokals einziehen. FCE-Trainer Pavel Dotchev schickt seine bestmögliche Elf ins Rennen. Bei ihrem letzten Auftritt in Bischofswerda kamen die Auer geradeso mit einem blauen Auge davon. Auch sonst zeigt die Fußballgeschichte die Gefahr für Aue.

Aue.

Es geht ums Finale und auch um die Chance auf eine dicke Stange Geld: Mit einem Sieg beim Fünftligisten Bischofswerdaer FV kann der FC Erzgebirge am Dienstagabend (Anstoß 18.05 Uhr/der MDR überträgt via Livestream) ins Endspiel des Sachsenpokalwettbewerbs einziehen. Er kann nicht nur, er muss. Weil nach der 1:3-Niederlage in Verl seit dem Wochenende ziemlich klar ist, dass es mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wohl nichts mehr wird, ist der Landespokal das einzige, was die Auer in dieser Saison noch gewinnen können. Das Endspiel steigt am 26. Mai, der Gegner des Siegers des Duells von Bischofswerda wird am Mittwoch in einer Woche (Anstoß dann erst 20.20 Uhr) in der Begegnung des FSV Zwickau gegen Dynamo Dresden ermittelt. Fest steht schon, dass die Auer, so sie den BFV schlagen, auch fürs Endspiel reisen müssen, der Sieger der zweiten Halbfinalpartie hat das Heimrecht zugelost bekommen.

Elfmeterkrimi vor 27 Jahren

Einst waren die Wismut-Kicker öfter in Bischofswerda zu Gast, zu Partien der DDR-Oberliga, später der NOFV-Oberliga bzw. der Regionalliga. Ein besonders gutes Pflaster war es für die Veilchen nie: dreimal siegte Aue, dreimal Bischofswerda und zweimal trennte man sich unentschieden. Auch beim bislang letzten Aufeinandertreffen ging es äußerst knapp zu. Das war im Oktober 1997 – eine Partie im Sachsenpokal: 2:2 hieß es nach 90, 3:3 nach 120 Minuten, Ervin Skela und Sven Kubis hatten die Auer Treffer erzielt. Erst im Elfmeterschießen behielt der damalige Regionalligist gegen den Oberligisten mit 4:2 die Oberhand.

Tashchy und Jakob wieder dabei

Diesmal wollen die Erzgebirger das souveräner klären, deswegen verzichtet Trainer Pavel Dotchev auch auf jegliche Experimente, schickt anders als in den Runden zuvor seine Topelf auf den Rasen. So gibt es in Bischofswerda auch keine Rotation im Tor, da steht die Nummer 1, Martin Männel. Alle Profis, die in Verl dabei waren, sind einsatzbereit, zudem stehen die am Samstag gelbgesperrten Kilian Jakob und Boris Tashchy wieder zur Verfügung. Unterschätzen sollten die Auer den Gegner nicht. Der BFV lauert in der Oberliga hinter dem VFC Plauen auf Rang zwei und hat den Aufstieg in die Regionalliga m Visier. Und im Pokal wurden unter anderen erst der CFC und im Viertelfinale Lok Leipzig rausgekegelt.

Gut zu wissen, später als Ausrede aber unbrauchbar. Der FCE ist der klare Favorit und könnte eine zusätzliche Finanzspritze gut vertragen. Mehr als 200.000 Euro winken für den Einzug in den DFB-Pokal. Das Ziel ist klar.

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