FSV Zwickau steht im Sachsenpokal-Finale

Mit 2:0 setzten sich die Westsachsen bei Budissa Bautzen durch.

Bautzen.

Der FSV Zwickau kann weiter auf die erste Runde im DFB-Pokal und die dazugehörige Gage von rund 100.000 Euro hoffen. Mit 2:0 (2:0) siegten die Westsachsen im Sachsenpokal-Halbfinale bei Budissa Bautzen. Das zweite Halbfinale bestreiten der Chemnitzer FC und Lok Leipzig. Der Sachsenpokalsieger kann im DFB-Pokal auf ein Traumlos hoffen. Der CFC empfing im August 2017 den FC Bayern, der FSV hatte schon den Hamburger SV im eigenen Stadion zu Gast.

Bis es soweit ist, droht dem FSV allerdings wieder mal eine Geldstrafe. Im Block der rund 500 mitgereisten Zwickauer Fans zündeten Mitte der zweiten Halbzeit einige Unverbesserliche Feuerwerkskörper.
Ein paar Erkenntnisse sollte Trainer Joe Enochs mit Blick auf die Drittligapartie am Sonntag bei der SpVgg Unterhaching aus der Oberlausitz mitgenommen haben: Spieler wie zum Beispiel Christian Bickel oder Alexandros Kartalis, die sich in so einer Partie beim Regionalliga-Vorletzten mal hätten zeigen können, blieben eher blass. Doch der Reihe nach: Enochs hielt Wort und ließ in Bestformation spielen, gönnte allerdings seinen Stammkräften Julius Reinhardt und dem beim wichtigen 2:1-Punktspielsieg gegen Wehen Wiesbaden bereits angeschlagenen Morris Schröter eine Verschnaufpause. Bautzens Coach Petrik Sander, einst Bundesligatrainer bei Energie Cottbus, setzte u. a. mit Kevin Bönisch auf einen ehemaligen Zwickauer.

In der ersten Halbzeit gab es kaum erwärmende Szenen bei empfindlich kühlem Wind im Stadion Müllerwiese, bis die 20. Minute hereinbrach: Ronny König drehte sich nach Pass von Lion Lauberbach einmal um die eigene Achse und netzte abgeklärt zur 1:0-Führung ein. Die Gastgeber kämpften weiter für eine Überraschung, hatten in der 40. Minute den Ausgleich sogar auf dem Fuß. Doch beim Schuss von Mateusz Ciapa krachte das Leder an die Latte. Mit dem Pausenpfiff sorgte der Favorit aus Zwickau für klare Fronten. Nach einer gelungenen Kombination vollendete Lauberbach eine Eingabe von Mike Könnecke mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck zum 2:0. Dabei blieb es bis zum Schluss, weil FSV-Keeper Johannes Brinkies bei den wenigen Chancen der Platzherren auf der Hut war.

Statistik FSV Zwickau: Brinkies - Barylla, Wachsmuth, Gaul, Lange - Frick - Bickel (87. McKinze Gaines II), Könnecke (81. Miatke), Kartalis - König, Lauberbach (V/62. Bonga). Schiedsrichter: Gaunitz (Leipzig); Zuschauer: 1084; Tore: 0:1 König (20.), 0:2 Lauberbach (45.).

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