Pokalsieger Frankfurt ohne Finalheld Rebic nach Ulm

Titelverteidiger Eintracht Frankfurt wird die erste Runde des DFB-Pokals ohne seinen Finalhelden Ante Rebic bestreiten. Der kroatische Vize-Weltmeister, der die Hessen im Mai mit zwei Toren zum Sieg gegen Bayern München geführt hatte, laboriert an Adduktorenproblemen und verzichtet am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf die Reise zum Regionalligisten SSV Ulm.

Trainer Adi Hütter teilte zudem am Freitag mit, dass Abwehrspieler Timothy Chandler aufgrund einer Knieverletzung operiert und langfristig ausfallen wird. Mittelfeldspieler Gelson Fernandes ist noch gesperrt.

"Wir müssen das Selbstvertrauen und die Klasse haben", sagte Hütter trotz der personellen Sorgen und der verkorksten Vorbereitung, "um die nächste Runde zu erreichen. Um nichts anderes geht es." Die Eintracht war zuletzt 2012/13 in der ersten Pokalrunde gescheitert.

Angst, dass seine Mannschaft auch in diesem Jahr dieses Schicksal ereilt, hat Hütter nicht. "Meine Aufgabe ist es, positiv zu sein. Ich bin überzeugt, dass wir weiterkommen und uns Selbstvertrauen für die Zukunft erarbeiten", sagte der Trainer.

Die Frankfurter hatten am Sonntag im Supercup gegen Meister Bayern München (0:5) einen herben Dämpfer erhalten, sofort wurde eine schwierige Saison prophezeit. "Wir werden eine Mannschaft sehen, die ein anderes Gesicht zeigt. Die Jungs haben gut mitgezogen", kündigte Hütter, der wieder auf den zuletzt verletzten Neuzugang Nicolai Müller zurückgreifen kann, zuversichtlich an.

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