Bingestadt-Duo auf Sprung zum Titel

Die Skisportler aus der Region können die nationale Spitze erleben - und den Jungs des SSV Geyer dieDaumen drücken: Die Deutsche Meisterschaft im Skisprung und in der Kombination steht an.

Geyer.

Das anstehende Wochenende wird für die Kampfrichter und Mitglieder des WSV Johanngeorgenstadt ein ganz besonderes. Der Verein ist Mit-Ausrichter der nationalen Meisterschaft im Skisprung und in der Kombination. Während es in der Vogtlandarena in Klingenthal um die besten Weiten geht, dreht sich in Johanngeorgenstadt alles um die besten Zeiten beim Rollskilauf. Gerade der Kombinationslauf am Sonnabend ab 16 Uhr im Stadtzentrum soll das Prädikat unvergesslich erhalten. Dort kämpfen die Männer, Frauen und Junioren nach der Gundersen-Methode - je nach Sprungweite wird dabei in gewissen Abständen gestartet - um die Titel.

Rein sportlich treten die Spitzenathleten vom SSV Geyer, Eric Frenzel und Terence Weber, in Konkurrenz zu Fabian Rießle & Co. In Johanngeorgenstadt rollern sie auf regulären Straßen, weshalb es für Autofahrer großräumige Umleitungen gibt. Bürgermeister Holger Hascheck setzt auf viel Verständnis und ist stolz, dass sich der 200-köpfige WSV als stärkster Verein der Stadt dieser Herausforderung stellt. Zu Klingenthal als zweitem Wettkampfort habe man einen guten Draht und ergänze sich gegenseitig. "Auch elf Kampfrichter des SV Fortuna Pöhla unterstützen uns", so Rennleiter Steffen Bias. Sie werden sowohl beim Springen als auch bei den Laufwettbewerben eingesetzt. Besonders knifflig sei aus Sicht des WSV das Prozedere auf der fremden Wettkampfstätte in Klingenthal sowie das Pendeln zwischen beiden Orten. "Die Vogtlandarena ist schon noch mal eine ganz andere Nummer als unsere Schanzen. Da gibt es viel mehr zu beachten", sagt Bias. "Die vereiste Anlaufspur, ihre Kühlung, das Flutlicht und die Bedienung des Lifts liegen deshalb in den Händen der Mitarbeiter vor Ort", so der Rennleiter.

Sind die Sportler dann zurück in Johanngeorgenstadt, sorgt der Vogtländische Schalmeienzug für Stimmung. "Wir haben lange gesucht. Auch für Orchester ist es eine Herausforderung, während der Ferien spielfähig zu sein", betont Bias. Dass es für die Bingestädter Eric Frenzel, Terence Weber sowie die Junioren Pepe Schula und Jakob Fischer Erfolgsmusik anstimmt, hofft Frank Erlbeck. "Alle sind gut drauf - aber es gibt Steigerungsmöglichkeiten", sagt der erfahrene Trainer. Er erinnert daran, dass das Duo Frenzel/ Weber 2018 um 4,6 Sekunden am Teamgold vorbeischrammte, es Manuel Faißt und Fabian Rießle überlassen mussten. "Ob die beiden erneut ein Duo bilden, entscheiden wir Trainer aber erst nach dem Einzel", sagt Erlbeck und fügt an: "Diese Kombination wäre aber logisch."

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