Bronzeplatz bleibt bestehen

Eine Runde vor Schluss haben die Annaberger Handballerinnen ihr Ziel in der Bezirksklasse erreicht. Dazu genügte ein Unentschieden. Der Rest ist Schaulaufen.

Annaberg-Buchholz.

Die Handballerinnen des HC Annaberg-Buchholz und der HSG Rottluff/Lok Chemnitz haben sich am vorletzten Spieltag der Bezirksklasse 25:25 (13:16) getrennt. Das genügt der Sieben des Trainerduos Anja und Jan Strasdat zum Bronzeplatz hinter der SG Nickelhütte Aue und dem Roßweiner SV. Nach oben und nach unten ist am finalen Spieltag für die Kreisstädterinnen nichts mehr verrückbar.

"Es war ein leistungsgerechtes Remis gegen eine gut aufgelegte junge Chemnitzer Mannschaft", wertete Jan Strasdat den Ausgang der Begegnung. In dieser entwickelte sich in der Silberlandhalle von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe, in dem die Gäste allerdings fast durchgängig mit drei Toren in Front lagen. "Unser Defizit war diesmal das Abwehrverhalten", stellte Strasdat fest, nachdem der agile Rottluffer Rückraum in der ersten Hälfte 16-mal eingenetzt hatte. "Nur dank unserer guten Angriffsarbeit konnten wir trotz der zu vielen Gegentore dran bleiben, mit 13:16 ging es in die Pause." Danach sollte eine offensivere Abwehrformation den Rückraum der Chemnitzerinnen etwas aus dem Spiel nehmen, was überdurchschnittlich gut gelang. Die Gastgeberinnen kamen demzufolge heran, aber nicht vorbei. Bis zum Ende blieb es spannend, zumal die HSG fünf Minuten vor Ende zwei Treffer vorn lag. Zwei Tore von Tina Koch brachten den Ausgleich. Aus der stark kämpfenden HCAB-Sieben herausragend: die Torschützenbesten Lucie Parthova und Sarah Neubert. (mit jas)

 

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...