Dauerregen macht Gornsdorfern flotte Beine

Bei den Leichtathletik-Regionalmeisterschaften in Mittweida sammelten die Starter des TSV Elektronik zweimal Gold. Dabei purzelte sogar ein Rekord.

Gornsdorf.

Glänzte der Regen im April noch durch Abwesenheit, so schüttet es derzeit überreichlich von oben. Das bekamen auch die Nachwuchs-Leichtathleten des TSV Elektronik Gornsdorf zu spüren, die in Mittweida bei den Block -und Mehrkampf-Regionalmeisterschaften ran mussten. Gefragt waren dort die Sportler der Altersklassen U 12, U 14 und auch der U 16, nachdem deren Wettkämpfe in der Woche zuvor bereits dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen waren.

Diesmal half jedoch alles nichts. Die Veranstaltung fand statt, und die sechs Gornsdorfer Starter demonstrierten Stehvermögen - was auch Matthias Pohl, Leichtathletik-Abteilungsleiter bei den Elektronikern, mit Wohlwollen zur Kenntnis nahm. "Manche sind gar nicht erst angereist oder haben vorzeitig aufgegeben. Aber wir haben durchgezogen. Das war stark." Was die gezeigten Leistungen betrifft, so konnte Pohl ebenfalls hochzufrieden sein. Zwei seiner Schützlinge standen am Ende ganz oben auf dem Treppchen. So durfte Svenja Koban in der Altersklasse W 15 die Goldmedaille im Block Sprint/Sprung in Empfang nehmen. Die Gornsdorferin pulverisierte vor allem im abschließenden Speerwurf die gesamte Konkurrenz und schleuderte das Sportgerät auf 31,67 Meter - fast doppelt so weit wie die Zweitplatzierte. Zudem präsentierte sich Koban auch im Hochsprung von ihrer Schokoladenseite und sprang mit 1,60 Meter einen persönlichen Rekord. "Damit hat sie die D1-Kadernorm geschafft", freute sich Pohl. "41 Punkte mehr und sie hätte sogar die DM-Norm geschafft". Theres Oehler schaffte es im selben Wettkampf. In der Altersklasse W 12 im Laufblock hatte es Kiara Reiland mit einer Konkurrenz von fast 40 Läuferinnen zu tun. Die Gornsdorferin blieb aber cool und drehte dem gesamten Feld eine lange Nase. Schon nach dem 75-Meter-Sprint, den sie in 10,52 Sekunden für sich entschied, sowie den 60 Meter Hürden - auch dort war keine flotter als sie - hatte sie sich einen Vorsprung herausgearbeitet, der auch nach den folgenden drei Disziplinen noch Bestand hatte. "Eine Superleistung", frohlockte Pohl. Mit Lucy Queck schaffte es eine weitere Gornsdorferin auf Platz 9 in diesem Wettkampf. Zwei Jungen des TSV waren in Mittweida darüber hinaus ebenfalls mit von der Partie. Cedric Lorenz wurde im Fünfkampf der AK M 11 21., Felix Brückner kam eine Altersklasse niedriger als Siebenter ein.

Für die Gornsdorfer Leichtathletik-Talente geht es nun bereits am kommenden Samstag weiter. Da gehen die Jüngeren beim 7. Kindersportfest des LV 90 Erzgebirge in Gelenau ins Rennen. Die älteren - ab der AK 16 - messen parallel beim Vogtlandpokal in Treuen ihre Kräfte.

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