Derby in der Silberstromhalle

Die hiesigen Handballer in Sachsen- und Verbandsliga genießen am Wochenende Heimrecht - nur Raschau- Beierfelds Frauen nicht.

Aue/Schwarzenberg/Zwönitz.

Als Tabellenzehnter (4:8 Punkte) der Handball-Sachsenliga der Männer empfängt der EHV Aue II am Sonntag, 15 Uhr in der Erzgebirgshalle in Lößnitz die HSG Neudorf/Döbeln (7./6:6). Nach dem durchwachsenen Auftritt am vergangenen Wochenende, als das Juniorteam in Zwenkau eine 27:33-Niederlage kassierte, sind die Mannen um Trainer Michael Hilbig gefordert, weitere Zähler einzufahren. Allemal schwer genug gegen Gäste, die im Vorfeld der Saison viel Spielerzuwachs von Aufsteiger Delitzsch erhielten und so ihre Qualität entscheidend verbessern konnten. Für die Auer wird es darauf ankommen, ihr Angriffsverhalten weiter zu verbessern, um die gut vorgetragenen Spielzüge effektiver als in der Vergangenheit zu nutzen.

Nur drei Plätze, aber sechs Punkte trennen in der Staffel West der Verbandsliga der Frauen gegenwärtig den SV Schneeberg (6./8:4) und die SG Raschau-Beierfeld (9./2:8). Nun treffen die beiden Vertreter des Altkreises Aue-Schwarzenberg in jener Zwölferstaffel morgen ab 20 Uhr in der Silberstromhalle in Schneeberg zum Derby aufeinander. Während das gastgebende Team von Trainer Sascha Thieme am vorigen Wochenende in eigener Halle dem HSV Mölkau unterlag, ist der Spielgemeinschaft in Beierfeld gegen Schlusslicht Victoria Naunhof der ersehnte erste Saisonerfolg gelungen. Dennoch müssen die Bergstädterinnen wohl mit der Favoritenrolle leben.

Die Männer des SV Schneeberg (10./3:9) haben nach einem schlechten Start in die Verbandsliga-Saison mit vier Niederlagen nun aus den jüngsten zwei Partien drei Zähler zu Buche stehen. Diesen Trend will das Team von Steffen Kühnel fortsetzen, wenn es morgen ab 17.30 Uhr in der heimischen Silberstromhalle gegen den Aufsteiger SSV Chemnitz-Rottluff (11./2:10) geht. Für den Zwönitzer HSV (2./12:0) setzt sich das Fernduell mit dem punktgleichen HC Glauchau/Meerane II um den Spitzenplatz fort. Morgen ab 16 Uhr hat der HSV die HSG Rückmarsdorf (6./5:7) zu Gast und will seine weiße Weste behalten. Trainer Frank Riedel wird seine Mannschaft darauf einstellen, ihre spielerischen und kämpferischen Möglichkeiten bedingungslos auszureizen. Dafür hat er voraussichtlich seinen gesamten Kader zur Verfügung. (kiw/stl/bral)

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