Duo möchte Bann brechen

Zwei Lokalvertreter stehen in der Fußball-Erzgebirgsliga noch ohne Sieg da. Dies wollen sie am siebten Spieltag ändern, wobei in einem Fall ein Derby die Wende bringen soll.

Gelenau.

Aufgrund der Zeitumstellung rollt in der Fußball-Erzgebirgsliga am Sonntag bereits ab 14 Uhr der Ball. Besonders motiviert dürften die noch sieglosen Kicker aus Dittmannsdorf und Gelenau dem Anstoß entgegenfiebern, da sie vor heimischer Kulisse endlich den Bann brechen wollen.

BSV Gelenau (15.) gegen FV Krokusblüte Drebach/Falkenbach (3.). Nach vier Niederlagen und zwei Remis würde Nico Barthold gern den ersten Dreier bejubeln. "Der Großteil meiner Mannschaft hat sich fit zurückgemeldet. Auch werden wir wohl wieder zwei Optionen fürs Tor haben", sagt der BSV-Coach, den dennoch weiterhin Verletzungssorgen plagen. Auch muss er sich etwas für die Offensive einfallen lassen, da die Gäste in der Liga erst zwei Gegentore kassiert haben. "Wir lassen zwar wenig zu, aber das hatte auch mit Glück zu tun", meint FVK-Trainer Ullus Küttner, der im Gegensatz zur Abwehr im Angriff noch viel Luft nach oben sieht: "Da haben wir noch Probleme im Zusammenspiel." Voraussetzung für den angestrebten Auswärtssieg sei aber die kämpferische Einstellung: "Mit halber Kraft ist in dieser Liga niemand zu bezwingen."

SV Großrückerswalde (4.) gegen FSV Burkhardtsdorf (13.). Obwohl den Gastgebern von der Papierform her die Rolle des klaren Favoriten zukommt, warnt Christian Steingräber davor, diese Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen. "Es wäre fatal, den Gegner zu unterschätzen", sagt der Großrückerswalder Trainer. Ihm ist es ohnehin rätselhaft, warum Burkhardtsdorf erst vier Zähler auf dem Konto hat: "Kämpferisch, aber auch spielerisch hat diese Mannschaft einiges drauf." Die Ereignisse aus dem Heimspiel gegen Schwarzenberg, als der SV trotz ordentlicher erster Hälfte 1:2 verlor, sollen sich jedenfalls nicht wiederholen. "Da haben wir uns nach der Pause der Spielweise des Gegners angepasst", sagt Steingräber. Obwohl er weiterhin auf vier Stammkräfte verzichten muss, fordert er von seinen Spielern: "Wir müssen uns über 90 Minuten auf unser eigenes Spiel konzentrieren."

SV Tirol Dittmannsdorf (14.) gegen SV Blau-Weiß Crottendorf (9.). Für Steffen Richter ist die Ausgangslage klar. "Jetzt muss ein Sieg her", sagt der Tirol-Trainer, nach dessen Einschätzung die Dittmannsdorfer schon acht statt zwei Punkte haben müssten. "Wir haben genügend Chancen, nutzen sie aber nicht", meint Richter, der sich mehr Konsequenz im Abschluss wünscht. "Sonst würde der Abstand in der Tabelle langsam zu groß", betont der Coach, dem derzeit fünf Spieler fehlen. Immerhin hat sich die Verletzung von Marc Meerstein nicht als Knöchelbruch, sondern "nur" als Bänderriss erwiesen. Und Sebastian Viertel stehe sogar vor der Rückkehr.

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