Fast 200 Starter wetteifern in Schönheide

Teil 3 der Wettkampfserie um den Westerzgebirgs-Cup der Crossläufer ist absolviert. Den Ausrichter freut die gute Resonanz.

Schönheide.

Bei idealen Lufttemperaturen um 14 Grad hat der Skiverein Schönheide am Samstag beim Crosslauf am Waldstadion rekordverdächtige Teilnehmerzahlen verzeichnet. 193 Starter traten zum dritten Wettkampf in der diesjährigen Serie um den Westerzgebirgs-Cup an - allein 32 von den Gastgebern. "Wir freuen uns aber besonders darüber, dass auch die ,Schönheider Wölfe' jetzt ihren Nachwuchs zur Saisonvorbereitung hier mit antreten lassen," sagt Andreas Unger, Chef des Skivereins.

Eine von den Kufenflitzern ist Lina Wicher, die das Siegerpodest der Altersklasse 8-9 nur knapp verfehlte. Am liebsten steht sie aber seit ihrem vierten Lebensjahr auf dem Eis und mag vor allem eines: Tore schießen. Bestzeit über 500 Meter erreichte Fritz Ungethüm vom VSC Klingenthal mit 2:20 Minuten. Vorne zu laufen ist für den Achtjährigen "fast schon eine Selbstverständlichkeit". Auch diesmal hielt er die führende Position vom Start an. Herausforderer Arvid Löwe vom Skiclub Dresden-Niedersedlitz blieb ihm zwar auf den Fersen, kam aber letztlich nur auf zwei Sekunden heran.

Schnellster Läufer der AK 10-11 über 1 km war Oskar Böhme vom SV Stützengrün. Bei den 12- und 13-Jährigen lief Rosalie Unglaube vom Elterleiner SV sogar der männlichen Konkurrenz davon, kam nach 2 km in 7:43 min ins Ziel. Ähnliches Bild in der AK 14-15: Hier lieferte Charlotte Böhme vom SV Stützengrün in 11:34 min die Bestzeit über 3 km.

Lydia Schneider aus dem Polizeisportverein Schwarzenberg setzte in 22:35 min die Bestmarke über 5 km. "Hier in Schönheide ist meine Lieblingsstrecke," erklärt die 22-Jährige. "Das Geländeprofil liegt mir." Ihre Begeisterung für den Sport gibt die Biathletin seit einigen Jahren weiter und betreut beim PSV eine 20-köpfige Nachwuchsgruppe. Das hat sie übrigens mit Herausforderin Melanie Anus vom Schönheider Skiverein gemeinsam. Denn auch sie ist Übungsleiterin und freut sich über viel Zuwachs im Kinderbereich, mit dem sie am Waldstadion trainiert. "Das war heute natürlich für mich von Vorteil", so Melanie. "Man kennt die Strecke und kann seine Kräfte gut einteilen." Dass es in der Schönheider Höhenlage mittlerweile nur noch selten möglich ist, wirklich Skilanglauf zu betreiben, bedauert sie. Das allerdings ist ja in weiten Teilen des Erzgebirges ein Problem.

Wiederholt kein Problem war es für Thomas Ungethüm, die 10-km-Spitzenzeit zu laufen. Der 40-Jährige von der LG Vogtland benötigte dafür 37:40 min. Ein Senioren-Duell lieferten sich über 5 km der Auerbacher Werner Fankhänel (31:03 min) und Karl-Heinz Strebe von VS Schneeberg - beide Jahrgang 1941. Am anderen Ende des Altersspektrums startete die dreijährige Nora Anger (MV Eibenstock) im Schnupperlauf.

Alle Ergebnisse stehen im Inter- net.www.skiverein-schoenheide.de

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