FC-Nachwuchs ohne Angst vor großen Namen

Erhobenen Hauptes sind zwei Stollberger Junioren-Teams von den Landeshallenmeisterschaften zurückgekehrt. Die Futsal-Erfolge sorgen für Selbstvertrauen.

Stollberg.

In der Futsal-Endrunde haben die C-Junioren-Kicker des FC Stollberg bei der Landeshallenmeisterschaft in Großenhain Platz 4 belegt. Für Alexander Uhle, einen der Trainer des Teams, ein Top-Ergebnis angesichts der "großen Namen", die sich seinen Kickern in den Weg stellten. "Dynamo Dresden, RB und Lok Leipzig sind natürlich bekannte Vereine, die unsere Jungs zusätzlich motiviert haben", so Uhle. So sei es für seine Talente ein riesiges Erlebnis gewesen - auch wenn es in der Vorrunde ein 0:4 gegen RB Leipzig setzte. "Dafür haben wir Lok dank eines Treffers von Moritz Einenkel geschlagen und sind als Underdog sogar bis ins Halbfinale vorgeprescht", sagte der Coach.

Dort trafen die Stollberger auf die C-Junioren von Dynamo Dresden. Der Stollberger Marek Winnerl musste im Tor mehrmals - wie im ganzen Turnierverlauf - sein ganzes Können abrufen. Dies gelang so gut, dass er später als bester Torhüter des Endrundenturniers ins All-Star-Team gewählt wurde. Gegen Dynamo holte er allerdings dreimal den Ball aus dem Netz und nach der 0:3-Niederlage ging es für die Stollberger in die Partie um Rang 3. In der Begegnung mit der SG Olympia Leipzig blieb den Erzgebirgern ihr zweites Tor aus dem Spiel heraus verwehrt. Doch in der Verteidigung hielten die FC-Jungs tapfer dagegen und erkämpften ein 0:0. Es ging ins Sechsmeterschießen, in dem die Leipziger mit 5:4 am Ende die Oberhand behielten. "Sehr schade. Fast hätten wir dieses tolle Erlebnis noch mit dem Pokal für Platz 3 gekrönt," so Alexander Uhle. Dennoch war sich der Trainer sicher, dass seine Truppe zusätzlich etwas aus Großenhain mitnahm: "Ich denke alle Jungs haben viel Selbstvertrauen für die Liga getankt. Das wird uns helfen, wenn es draußen auf dem Rasen wieder losgeht."

Auch der Coach der Stollberger A-Junioren, André Bonitz, war mit dem 5. Platz seiner Mannschaft in Mittweida zufrieden: "Es war ja schon eine kleine Ehre für uns, überhaupt bei der Endrunde mit dabei zu sein. Um Teams wie Lok Leipzig oder Borea Dresden zu schlagen, da hätte es schon einen Sahnetag gebraucht." So gewann der FC gegen Eintracht Niesky 2:0, verlor gegen Dresden mit 0:1 und gegen Lok 0:3. "Die Jungs haben ihre Sache dennoch super gemacht. Der Zusammenhalt hat immer gestimmt, das ist mir wichtig", sagte Bonitz. Vincent Ungers Siegtreffer im Spiel um Platz 5 gegen den Reichenbacher FC war ein versöhnlicher Abschluss.


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