Gornsdorfer ergründen unbekannte Tiefen

Fußball, Kreisliga: TSV Elektronik ist nach dem 3:5 gegen Annaberg II nur noch 12. - Zwönitz und Stollberg siegen

Gornsdorf.

Die Kreisliga-Fußballer des TSV Elektronik Gornsdorf sind endgültig im Tabellenkeller angekommen. Das Team von Trainer Frank Dost unterlag zuhause der zweiten Vertretung des VfB Annaberg mit 3:5. Es war die dritte Niederlage im vierten Spiel für die Erzgebirger, die als Zwölfter so weit unten in der Tabelle stehen, wie in der gesamten vergangenen Saison nicht. Gegen die Bergstädter wackelte insbesondere die Abwehr. Philipp Kirsten egalisierte die frühe Führung der Annaberger kurz nach der Pause (46.). Die weiteren Treffer für die Gornsdorfer erzielten Johannes Näfe in der 61. und David Haase eine Minute vor Schluss.

Besser machten es die anderen beiden Mannschaften aus dem Altkreis Stollberg. Der FSV Zwönitz holte beim SV Mittweidatal Raschau-Markersbach drei Punkte und kletterte auf Tabellenplatz 6. "70 Minuten lang war es ein entspannter Nachmittag. Aber mit den letzten 20 Minuten hat die Mannschaft den Erholungseffekt, den ich nach zweieinhalb Wochen Urlaub erzielt hatte, wieder zunichte gemacht, sagte Trainer Alexander Thost mit einem Augenzwinkern. Fabian Weighold hatte die Gäste nach einem schönen Angriff über den Flügel mit 1:0 in Führung gebracht (17.) Der Raschauer André Eberlein legte in der 35. Minute nach, als er eine scharfe Hereingabe ins eigene Tor köpfte. Als Constantin Klinger in der 52. Minute den dritten Treffer erzielte, schienen die drei Punkte sicher. Danach sei dem Schiri die Partie entglitten, so Thost. "Das Spiel wurde härter und meine junge Mannschaft konnte damit nicht umgehen", so Thost. Die Folge: zwei Gegentore, derentwegen die Zwönitzer bis zum Schlusspfiff noch zittern mussten - das erlösende 4:2 erzielte Marcel Kutz erst in der Nachspielzeit.

Die Reserve des FC Stollberg kam unterdessen daheim gegen den FC Lößnitz II zum ersten Saisonsieg. Beim 3:1-Erfolg freute sich Trainer Ralph Oesterreich, dass erstmals in dieser Saison seine Vorgaben richtig umgesetzt wurden. "Wir haben sehr gut umgeschaltet", sagte er. Paul Jirmann (22.) und Vincent Dörner (34.) veredelten die schnellen Angriffe, Thomas Haase machte nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer in der letzten Minute den Deckel drauf. In der Tabelle liegen die Stollberger trotz des ersten Sieges weiterhin auf dem 13. und damit vorletzten Rang. (jüw)

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