Haarscharf am Titel vorbei

Die E-Jugend-Fußballer des FC Stollberg haben im Finale des Erzgebirgshallencups Rang 2 belegt. An einem Team gab es kein Vorbeikommen.

Stollberg.

Der Weg bis ins Finale des Erzgebirgs-Hallencups ist lang. Das war auch bei der E-Jugend des FC Stollberg nicht anders. Mit etwas Mühe und nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber Grünhain-Beierfeld hatten sich die Rot-Weißen Ende November für die Zwischenrunde qualifiziert. Die verlief Anfang Dezember dann allerdings glänzend. Mit fünf Siegen aus fünf Spielen und nur einem einzigen Gegentor zog der FCS überlegen ins Finale ein - und war dort sicherlich einer der Favoriten. Am Ende konnten die Stollberger dem TSV Elektronik Gornsdorf, der in dieser Altersklasse in der vergangenen Saison triumphiert hatte, allerdings nicht ganz folgen. Im Endspiel in Burkhardtsdorf unterlagen die Nachwuchs-Kicker des FCS am Sonntag dem VfB Annaberg knapp mit 0:1.

Dass das Niveau höher und die Leistungsdichte größer sein würde als in den vorherigen Runden, war in der Eurofoam-Arena schnell zu sehen. Zum Auftakt ihrer Dreiergruppe schlugen die Stollberger im Derby zwar den SV Fortuna Niederwürschnitz mit 4:2, unterlagen im Abschluss aber Schlettau/Crottendorf knapp mit 1:2. Da Niederwürschnitz im dritten Spiel aber Schlettau/Crottendorf mit dem gleichen Ergebnis besiegte, hatten am Ende alle drei Mannschaften drei Punkte auf dem Konto - Stollberg lag wegen des besseren Torverhältnisses aber in Front und qualifizierte sich so für das Halbfinale gegen den Grünhainichener BC, den Zweiten der anderen Gruppe. Auch dieses war eine enge Angelegenheit, mit 3:2 hatte der FCS das bessere Ende für sich.

Im Finale erwies sich die E-Jugend des VfB Annaberg aber als etwas zu stark. Den goldenen Treffer erzielte Ben Albrecht, der aus Bärenstein zu den Annabergern gewechselt war und sich mit drei Treffern als erfolgreichster Schütze in den Reihen des Titelgewinners erwies. Ein Leistungsträger bei den Blau-Gelben, aber kein Star. "So etwas gibt es bei uns nicht. Unsere Mannschaft funktioniert nur als Kollektiv", machte Trainer Ulf Graupner klar. Mehr als zwei Drittel seiner 14 Spieler bei der Endrunde seien Akteure aus jüngeren Jahrgängen gewesen", so Graupner, der als längerfristiges Ziel den Aufstieg in die Landesklasse mit seinen Jungs anstrebt.

Den dritten Platz holte sich der Stollberger Halbfinal-Gegner. Grünhainichen schlug Schlettau/Crottendorf im kleinen Finale deutlich mit 4:1 (jüw/mas)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...