Marienberger Erfolgsserie reißt im Verfolgerduell

Fußball, Landesklasse: FSV Motor gerät beim BSC Rapid Chemnitz früh auf die Verliererstraße

Chemnitz.

Nach fünf Liga-Siegen in Folge haben die Fußballer des FSV Motor Marienberg in der Landesklasse West einen Dämpfer hinnehmen müssen. Im Verfolgerduell beim BSC Rapid Chemnitz präsentierten sich die Erzgebirger laut Trainer Ronny Rother zwar auf Augenhöhe, zogen aber dennoch mit 1:3 den Kürzeren. Beide Mannschaften tauschten damit in der Tabelle die Plätze, sodass nun Rapid mit 19 Punkten dem Spitzenreiter VfB Empor Glauchau (22) am dichtesten im Nacken sitzt. Marienberg liegt als Dritter mit vier Punkten Rückstand auf Platz 1 in Lauerstellung.

"Die Leistung war in Ordnung, die Partie ausgeglichen", bilanziert Rother. Im Gegensatz zu Lauf- und Kampfbereitschaft, die bei Regen eine Grundvoraussetzung darstellten, vermisste er das nötige Glück. "Vor zwei Gegentoren hätte der Schiedsrichter auch auf Foul der Chemnitzer entscheiden können", berichtet der Motor-Coach. Doch am Unparteiischen wollte er die Niederlage nicht festmachen. Stattdessen attestierte er dem Gegner diesen "Hauch mehr Cleverness", der der eigenen Mannschaft an diesem Tag fehlte. Auch ließen die Gäste auf dem rutschigen Geläuf meist die letzte Präzision vermissen. "Entweder der letzte Pass war etwas zu lang, oder es rutschte einer weg", erklärt Rother, warum Großchancen für Motor zunächst Mangelware blieben.

Der Plan, den BSC Rapid früh zu stören und damit zu langen Bällen zu zwingen, ging dagegen auf. "Oft fanden sie nicht die spielerische Lösung", sagt Rother über die Chemnitzer, die aber dennoch eiskalt zuschlugen. So brachte Nick Röthling einen Flugball im Strafraum gut unter Kontrolle und vollendete mit platziertem Flachschuss (10.). 14 Minuten später war Jonas Reinhardt nach einer Standardsituation im Nachsetzen zur Stelle, um auf 2:0 zu erhöhen. Noch offensiver ausgerichtet, kassierten die Motor-Kicker im zweiten Abschnitt sogar das 0:3, als Alexander Hofmann nach einem Eckball traf. Aufgeben kam für die Gäste dennoch nicht infrage. Mehr als das Ehrentor durch den eingewechselten Maximilian Schreiter gelang allerdings nicht mehr. (anr)

Grabowski; Neubauer (70. Günther), Fischer, Richter, Hofmann, Bauer, Gottschalk, Werner, Ruttloff (59. Schreiter), Hamann (46. Schmidt), Schröter; SR: Wehner (Wernesgrün); Z: 134; T: 1:0 Röthling (10.), 2:0Reinhardt (24.), 3:0 Hofmann (51.), 3:1 Schreiter (75.)

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