Premiere prima gemeistert

Erstmals ist eine Schlettauer Frauenmannschaft in der Bezirksliga angetreten. Sie hat sich in der Saison beachtlich präsentiert.

Schlettau.

Die Tischtennisspielerinnen des TSV Schlettau haben ihre Premiere in der Bezirksliga gemeistert. Mit dem 6. Tabellenplatz ist die Saison abgeschlossen und die SpVgg Heinsdorfergrund weit hinter sich gelassen worden. Mit etwas Glück hätte es sogar noch zwei Ränge nach oben gehen können. "Dafür, dass es unsere allererste Spielsaison war, haben wir uns trotzdem wacker geschlagen. Besonders die Rückrunde war grandios", so Mannschaftsleiterin Laura Rüffer.

Sie und die anderen Mädels sind überaus zufrieden, da in der Hinrunde nur ein Unentschieden gegen Heinsdorfergrund gelingen wollte. In der zweiten Halbserie gab es dann schon zwei Siege und zwei Remis für das jüngste Team in der Bezirksliga. Bei Tanne Thalheim stand mit 8:6 der erste Auswärtserfolg zu Buche, den Lichtenauer SC schickten die Schlettauerinnen sogar mit 11:3 heim. "Wir haben gemerkt, dass wir mit den anderen Teams mithalten können. Nur gegen Spitzenreiter Mittweida hatten wir kein Chance", so Laura Rüffer. Die 19-Jährige hatte bereits die Organisation der Spielsaison in der Hand, musste als Teamchefin die Fäden ziehen. "Das hat sie mit Bravour gemeistert", lobt Abteilungsleiter Willi Reißmann.

Ansonsten steht Sophie Greinert als älteste und erfahrenste Akteurin in Verantwortung. Die 32-Jährige hatte allerdings den Tischtennisschläger wegen der Babypause für ein Jahr zur Seite gelegt. Erst kürzlich stieg die frischgebackene Mutti wieder ins Geschehen an der Platte ein. Jedoch in der Männer-Kreisliga, wo sie in der dritten Mannschaft vier Spiele gewinnen konnte.

In der Bezirksliga-Einzelbilanz hat Anna Elisa Panzer mit 12 Siegen bei 6 Niederlagen die beste Quote in der Rückrunde hingelegt. Es folgen Tilly Hoffmüller und Laura Rüffer mit je 9:9. Aber auch in den Doppeln waren die Schlettauerinnen erfolgreich. Anna Elisa Panzer/Anne Hoffmüller blieben sogar ungeschlagen. Aber auch das Küken in der Mannschaft, die 13-jährige Anna Hoffmüller, errang in der Rückrundenserie immerhin sieben Einzelsiege.

Dass die Schlettauer Mädels nicht das erste Mal schmetterten, belegen viele Erfolge im Kreis- und Bezirksmaßstab. Sogar für die Landesmeisterschaft haben sich einige qualifiziert. "Anne Hoffmüller und Nele Baumann waren da besonders erfolgreich", hebt Laura Rüffer hervor. Die Teamchefin sieht den Zusammenhalt in der Mannschaft als Garant für die jüngsten Erfolge. "Und die Mädels haben attraktiven Sport gezeigt. Es macht Spaß, ihnen zuzusehen. Daheim wurden sie immer angefeuert", sagt Reißmann. Auch auswärts gab es Unterstützung. "So ist Lothar Dickart aus der Kreisliga-Mannschaft mitgefahren, hat die Mädels gecoacht", lobt Reißmann.

Auch wenn die Nervosität am Saisonanfang sehr groß war, so sind die Schlettauer Damen im Ligaalltag angekommen. Und sie bereichern den Wettkampfbetrieb, denn bisher gab es aus dem Altkreis Annaberg nur die Damen aus Tannenberg, die zu Punktspielen angetreten sind. Jeder darf also gespannt sein, wie sich die Schlettauerinnen in Zukunft an den Tischtennisplatten schlagen.

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