Sachsencup geht weiter

Annabergs Kartsportler haben nicht nur fahrerisch eine gute Figur abgegeben. Nein, sie konnten auch als Ausrichter glänzen.

Mildenau.

Mit mehreren Klassensiegen und Podestplätzen sind die Mitglieder der Jugendabteilung des AMC Annaberg für ihren Aufwand belohnt worden. Denn nach dem Auftakt zur Kart-Sachsenmeisterschaft im Mai in Großpösna haben sie nach langer Pause die zweite Veranstaltung ausgerichtet. "53 Starter aus 5 Klubs sind gekommen. In Mildenau gab es eine Doppelveranstaltung, alles hat geklappt", so Jugendleiter Oliver Schenk.

Er durfte mit seinen Schützlingen recht zufrieden sein. Besonders Kilian Hantschmann und Toni Göhler umkurvten die Pylonen fehlerfrei und zudem noch schnell, sodass für die beiden jeweils ein erster und ein dritter Platz in den Wertungsläufen zu Buche standen. "Damit können wir ganz zuversichtlich Ende September auf den Sachsenring fahren, wo der MSC Aue und der MCC Burgstädt zwei weitere Rennen zur Sachsenmeisterschaft ausrichten", sagt Schenk, der selbst als Zweiter und Dritter zweimal aufs Podest raste. Dadurch werde in einer verkorksten Saison möglich, doch noch die Meister des Freistaates zu küren. "Laut Plan sollten unsere Läufe das eigentliche Finale sein. Aber nun sind wir alle zufrieden, dass es überhaupt weitergegangen und der Motorsport wieder ins Rollen gekommen ist."

Schenk war außerdem zufrieden, dass auch seine beiden Mannschaften ordentlich mitmischen konnten. "Wir haben eine mit relativ neuen und eine mit den erfahreneren Jungs zusammengestellt", klärt er auf. Bis zu fünf Piloten durften für ein Team nominiert werden, die drei besten davon kamen in die Wertung. Zweimal lagen dabei die Dresdener des KSC Verkehrsbetriebe vorn, die bessere Equipe des Gastgeberklubs mit Kilian Hantschmann, Toni Göhler, Justus Walther, Dustin Meinl und Jannik Schenk landete auf dem zweiten beziehungsweise dritten Rang.

Zu absolvieren hatten die Starter eine rund 300 Meter lange Schleife. In den zwei Läufen gingen jeweils zwei Zeitrunden in die Wertung ein. Die schnellste fehlerfreie Runde schaffte der 20-jährige Henry Weist aus Dresden in 40,23 Sekunden.

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