Sechsmal Edelmetall im Gepäck

Karate: Stollberger Nachwuchs holt viermal Gold und zweimal Bronze im Nordharz

Stollberg.

Viermal Gold und zweimal Bronze: Das ist die Bilanz der Nachwuchskämpfer des Karatevereins Bushido Stollberg bei der Internationalen Harzmeisterschaft in Ilsenburg. In der am Fluss Ilse gelegenen 10.000-Einwohner-Stadt im Nordharz waren die Stollberger mit einem Quartett am Start. Tommy Kuchinke, Nils Fiedler und Dzatsrail Tausultanov traten in verschiedenen Gewichtsklassen in der Altersklasse U 16 an, Jefferson Bunoff in der AK U 10. "Uns war schon aus den vergangenen Jahren bekannt, dass es sich bei der Harzmeisterschaft um ein sehr stark besetztes Turnier handelt", sagte Vereinssprecherin Theresa Bunoff.

Doch die jungen Erzgebirger ließen sich davon in keiner Weise abschrecken. Allen voran Tommy Kuchinke, der sich im Limit bis 70 Kilogramm, so Bunoff, mit großem Kampf und Siegeswillen Runde für Runde bis ins Finale durchkämpfte. Dort legte er dann noch einen drauf. Dank dem Einsatz verschiedener Faust- und Fußtechniken drehte er einen 0:6-Rückstand binnen einer Minute auf 11:7. Das bedeutete Gold. Mit einem Pokal in der Tasche sicherte er sich kurz darauf in der offenen Gewichtsklasse den zweiten Titel.

Die dritte Goldmedaille gewann Nils Fiedler (63 kg), der seinen Finalgegner unter anderem mit einem Fußfeger und einer Fausttechnik bezwang. Gold Nummer 4 holten Kuchinke, Fiedler sowie ein befreundeter Kämpfer aus einem anderen Verein in der Mannschaft.

Für die beiden Bronzemedaillen zeichneten sich indes die anderen beiden Stollberger Starter verantwortlich. "Dzatsrail hat das in den vergangenen Wochen Erlernte sehr gut unter Beweis gestellt", lobte Trainer Thomas Richter seinen 57-Kilo-Athleten. Auch der jüngste und kleinste Stollberger Teilnehmer, Jefferson Bunoff, erhielt ein Sonderlob, zumal er es zum Teil mit deutlich größeren Gegnern aufnehmen musste. Mehreren Siegen folgte eine Niederlage im Finale seines Pools, womit die Goldmedaille außer Reichweite war. "Aber davon hat er sich nicht unterkriegen lassen und in der Trostrunde noch einmal gezeigt, was er drauf hat. Und das in souveräner Manier", so Richter. jüw

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