Spätestens jetzt geht's für die Veilchen richtig los

Die Zweitliga-Kicker des FC Erzgebirge Aue treffen am Sonntag im Lößnitztal auf den FC St. Pauli. Es soll endlich der erste Saisonsieg her.

Aue.

Daniel Meyer, der Trainer von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue, hat vor einigen Wochen mit Blick auf die Partien in Köln und Ingolstadt angedeutet, dies seien nicht die Spiele, in denen sein Team punkten müsse. Aber danach in den Duellen mit direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Danach beginnt am Sonntag, 13.30 Uhr im Lößnitztal gegen den FC St. Pauli.

Die Hamburger mussten in der vergangenen Saison ebenfalls lange zittern, obwohl sie doch eigentlich so viel lieber um den Aufstieg mitspielen würden. Wofür es diesmal reicht, bleibt abzuwarten. Aber zumindest dürfen sich die Kiezkicker in dieser Meisterschaft mal wieder auf zwei brisante Stadtderbys gegen den großen Rivalen freuen, den HSV. Gestartet ist der FC St. Pauli jedenfalls schon mal um einiges besser als der FC Erzgebirge. Während die Veilchen aus vier Partien bisher nur den einen Zähler vom 0:0 zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg vorweisen können, haben die Männer von Trainer Markus Kauczinski immerhin bereits sechs Zähler gesammelt. Sie gewannen zum Auftakt in Magdeburg 2:1 und am 2. Spieltag am Millerntor gegen Darmstadt 2:0. Dann folgten allerdings eine 1:4-Pleite bei Union Berlin und eine 3:5-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln, wobei St. Pauli zunächst 2:0 vorn gelegen hatte.

Vermeiden sollten die Auer am Sonntag auf alle Fälle das Verur- sachen von Standardsituationen in der gefährlichen Zone vor ihrem Kasten. Denn mit Marvin Knoll haben sich die Hamburger einen echten Freistoßspezialisten vom SSV Jahn Regensburg geholt. Innenverteidiger Knoll hatte zum Beispiel beim 3:1-Sieg der Veilchen in Regensburg am 1. April Martin Männel einen - allerdings abgefälschten - Freistoß "eingeschenkt".

Apropos Martin Männel: Die Nummer 1 des FCE ist wieder fit. Nach der Partie in Köln hatte der Torhüter wegen Wadenproblemen pausieren müssen, konnte daher auch bei der unglücklichen 2:3-Niederlage in Ingolstadt nicht eingesetzt werden.

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