Spontaner Start wird mit Sieg belohnt

Zum 6. Schwarzenberger Edelweißlauf sind am Sonntag 232 Aktive angetreten. Ein "Neuling" zeigte dabei den alten Hasen die Hacken.

Schwarzenberg.

Ein spannendes Rennen über zehn Kilometer hat es am Sonntag beim 6. Schwarzenberger Edelweißlauf gegeben. Holger Zander vom Läuferbund Schwarzenberg und Matthias Flade vom DJK SC Vorra, die den Sieg zuletzt stets unter sich ausgemacht hatten, bekamen diesmal starke Konkurrenz, der sie sich letztlich beugen mussten. Christian Flegel von der SG Adelsberg verwies Zander und Flade auf die Plätze 2 und 3.

Er habe sich spontan zum Start in Schwarzenberg entschlossen, sagte Flegel. "Bergab war ich schnell, und da konnte ich mich in der zweiten Runde auch absetzen. Dann bin ich einfach durchgelaufen. Meine beiden Verfolger kamen nicht mehr ran", berichtete der 31-Jährige. Der Zahnarzt, der in Chemnitz lebt und in seiner Heimatstadt Annaberg praktiziert, war zum ersten Mal auf der Edelweißlauf-Runde unterwegs. "Sie ist durch das Bergige anspruchsvoll, aber sehr schön." Der zweitplatzierte Holger Zander sagte: "Mir war von Anfang an klar, dass Christian schnell ist. Mir machte die Hitze zu schaffen." Matthias Flade als Dritter grübelte, warum er nicht seine volle Leistung abrufen konnte. "Irgendwie ging es nicht so gut berghoch und bergrunter."

Bei den Frauen siegte über zehn Kilometer Anna-Maria Leipziger aus Schwarzenberg. Für ein wenig Verwirrung sorgte die 30-jährige Einzelhandelskauffrau, weil sie statt vier fünf Runden lief. Doch es hatte alles seine Richtigkeit. "Es war anstrengend, aber insgesamt super. Für mich ist es der erste Wettkampf nach einer zehnjährigen Pause gewesen." Hinter ihr reihte sich Isabell Rabe vom Marathonverein Eibenstock ein. Auch für sie war das Ganze eine Premiere. "Eigentlich laufe ich viel lieber Marathon und trainiere gerade für den in Berlin. Der soll für mich der Saisonhöhepunkt sein." Die 33-jährige Zahnärztin aus Eibenstock gesteht: "Das Kopfsteinpflaster in Schwarzenberg ist gerade bergab schwierig zu treten." Dritte wurde Constanze Quenzel vom TC Merseburg.

Insgesamt waren 232 Aktive am Start. Sie absolvierten 2,5, fünf oder zehn Kilometer. Außerdem gab es für Bambini einen 500-Meter-Lauf und für Nordic Walker eine Fünf-Kilometer-Tour. "Wir haben im Bereich des Kinderlaufs deutlich zugelegt. Da hatten wir diesmal 52 Teilnehmer", freute sich Organisationsleiter Jens Lorenz vom Läuferbund Schwarzenberg. Der Edelweißlauf erfreue sich großer Beliebtheit. "Es ist eben interessant für die Aktiven, durch den alten Eisenbahntunnel und die Altstadt zu laufen."

Alle Ergebnisse gibt es im Internet.www.edelweisslauf-szb.de

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