Winkler und Löschke sprinten aufs Siegerpodest

Skilanglauf: Insgesamt durchwachsene Resultate bei Rennen in Tarvisio

Oberwiesenthal.

Mit recht durchwachsenen Resultaten sind die Skilangläufer von ihren Wettkämpfen des Wochenendes in die Heimat zurückgekehrt. Am besten sah es noch in den Sprintentscheidungen aus, wenngleich auch dort nicht alle Hoffnungen aufgingen.

Bei den Rennen des Continentalcups in Tarvisio sah es zunächst gut aus. Anne Winkler sprintete im Feld der Damen ebenso zu Platz 2 wie Jessica Löschke unter den Juniorinnen. "Jessi hat ihre Ausgangsleistungen bestätigt und einen starken Freistilsprint hingelegt", lobt Bundestrainer Lars Lehmann, der die 19-Jährige zur Junioren-Weltmeisterschaft am Fichtelberg betreuen dürfte. Auch Linda Schumacher vom SSV Geyer war gut drauf, doch im Viertelfinale brach ihr ein Stock. "Zwar war schnell ein anderer zur Stelle, doch die Lücke war dennoch zu groß. Linda ist ausgeschieden, Platz 26 liest sich natürlich nicht so toll", berichtet Lehmann. Während sich die jungen Damen also ganz ordentlich präsentierten - Löschke wurde im Klassisch-Einzel noch ordentliche Elfte, Schumacher im Freistil-Einzel gute Zehnte -, lief bei den jungen Männern nicht allzu viel zusammen. Im Sprint kamen Tim Seifert und Philipp Unger auf den Rängen 46 und 47 ins Ziel, in den Einzelrennen wurden sie 35. und 39. "Speziell bei Philipp machten sich Schienbeinschmerzen bemerkbar, das dritte Rennen hat er aufgegeben. Ansonsten waren beide mit guten Angangszeiten in die Einzel gestartet, konnten dann aber nichts mehr zulegen. Die Jungs haben sich nicht gut verkauft", sagte Lehmann etwas enttäuscht.

In den zwei Rennen des Deutschen Schülercups, die in Kaltenbrunn ausgetragen wurden, gab es drei Podestplätze für Erzgebirger beziehungsweise Stützpunktsportler. Zwei davon - der Sieg im Einzel und Platz 3 im Doppelstart - gingen an Oskar Böhme aus Stützengrün, einen weiteren dritten Rang steuerte Laura Petzold bei. Jonas Müller, Alexandra Hoffmann, Timo Ullmann, Samira Graupner und Anne Buchmann kamen zumindest einmal in die Top Ten.

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