Wölfe empfangen Eisbären

Zum Saisonauftakt in der Eishockey-Regionalliga haben die Schönheider einen Aufsteiger aus Berlin zu Gast. Der Gegner ist also schwer einzuschätzen.

Schönheide.

Nach einer vierwöchigen Vorbereitungsphase beginnt an diesem Sonnabend für die Schönheider Wölfe die Saison in der Eishockey-Regionalliga. Im Eisstadion an der Neuheider Straße empfangen sie 17 Uhr Landesligameister und Aufsteiger Eisbären Juniors Berlin.

"Gerade anfangs ist es schwer, die Gegner richtig einzuschätzen", sagt Wölfe-Sprecher Markus Gläß. Und fakt ist auch: Als amtierende Double-Meister werden die Schönheider vom restlichen Teilnehmerfeld gejagt. "Neben FASS Berlin, Tornado Niesky und Chemnitz Crashers werden es uns auch der ECC Preußen Berlin und die Eisbären Juniors Berlin alles andere als leicht machen." Letztere haben das Eröffnungsspiel gegen Chemnitz nach langer Führung erst in den letzten Minuten knapp mit 1:2 verloren. Das wurmt Juniors-Trainer Phillip Richter sicher sehr. Aufmerksamer Zuschauer im Küchwald-Stadion war Wölfe-Coach Sven Schröder, der sich einen ersten Eindruck vom Team der Eisbären machen konnte. "Eine ausgeglichene Mannschaft, die in der Defensive Qualitäten hat. Die Eisbären spielen kompakt, sind taktisch sehr diszipliniert und versuchen dann Konter zu fahren", so Schröder. Zudem verfügen sie seiner Ansicht nach über zwei gute Torhüter. "Und verstecken sich in den Zweikämpfen nicht." Daher gelte es, sich nach der durchwachsenen Vorbereitung und einigen Schwierigkeiten weiter zu steigern sowie Tempo und Qualität im Umschaltspiel zu erhöhen. "Wir sind noch nicht bei einhundert Prozent, aber als Favorit wollen wir diese Rolle nach 60 Minuten mit drei Punkten bestätigen." Schon gar vor heimischer Kulisse. Für zusätzliche Stimmung sorgt zum Saisonauftakt der Schalmeienzug Eibenstock, der vor dem Spiel und in den Drittelpausen munter aufspielt.

Dabei fordert Schröder am Sonnabend volle Konzentration von seinen Männern, die in den letzten Tests nicht vollends überzeugten. Zwar gelang gegen Selb ein klares 12:2 (3:0/6:0/3:2). Aber gegen Amberg hatten die Wölfe mit 5:6 (2:0/ 3:4/0:2) knapp das Nachsehen. Im ersten Drittel trafen Christoph Rogenz und Petr Kukla. Doch Amberg gab nicht auf und glich aus, ehe Martin Trapl das 3:2 aus Wölfesicht gelang. Drei Minuten später hieß es 3:3. Erneut Trapl erzielte das 4:3, ehe das 4:4 fiel. Knapp fünf Minuten vor der zweiten Drittelpause brachte Christoph Rogenz die Wölfe mit 5:4 in Front, ehe Schönheide eine doppelte Überzahl ungenutzt ließ. Dafür legte Amberg zwei Treffer nach.

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