Corona: Zwei neue Todesfälle

Die Fallzahlen im Vogtland steigen weiter. Im Helios-Klinikum Plauen soll ein Scanner jetzt die Einhaltung der Maskenpflicht überprüfen.

Zwei neue Todesfälle im Vogtland: Zwei weitere Menschen sind im Vogtlandkreis im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Laut Kreisbehörde wurden seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr damit bisher 35 Todesfälle im Vogtland registriert. Das Gesundheitsamt vermeldete am Dienstag, Stand 15 Uhr, 34 Neuinfektionen in der Region, die meisten davon in Plauen (+ 7). Insgesamt 363 aktive Covid-19-Fälle waren registriert, die meisten davon in Plauen (41), Lengenfeld (43), Markneukirchen (47).

Corona-Ambulanz geht in Betrieb: Neben dem Kreisklinikum Obergöltzsch gibt es nun auch in Plauen wieder eine Corona-Ambulanz. Sie befindet sich auf dem Gelände des Helios Vogtland-Klinikums. Betrieben wird die Ambulanz von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) in Absprache mit den niedergelassenen Ärzten und dem Rettungszweckverband Südwestsachsen. Eine Antwort auf eine "Freie Presse"-Anfrage zu der neuen Ambulanz stellte die KVS für Mittwoch in Aussicht.

Maskenscanner bei Helios: Im Eingangsbereich des Helios Vogtland-Klinikums überwacht ein neuartiger Scanner die Einhaltung der Maskenpflicht. Wie das Klinikum mitteilte, handelt es sich um ein Tablet, das auf einem Metallfuß montiert ist. Die Geräte sollen Besuchern über den Bildschirm eine Rückmeldung geben, ob sie den Mund-Nasen-Schutz korrekt tragen. Ist dies nicht der Fall, ertönt ein Audiosignal, das zusätzlich die Aufmerksamkeit erhöhen und eine Erinnerung an das Tragen der Maske geben soll. Die vom Maskenscanner erfassten Bilder, personenbezogene Daten sowie das Ergebnis des Scans werden nicht gespeichert, heißt es aus dem Klinikum.

Hotspot Lengenfeld: Nachdem sich Lengenfeld am Montag mit 20 weiteren positiv Getesteten zu einem Hotspot entwickelt hat, hat Bürgermeister Volker Bachmann (Pro Lengenfeld) die Hygienemaßnahmen im Rathaus verschärft. Auf Fluren und im Treppenhaus besteht Maskenpflicht. Anliegen der Bürger bearbeiten die Mitarbeiter bevorzugt am Telefon. Bei notwendigem persönlichem Vorsprechen seien telefonische Terminvereinbarungen erforderlich. Die nächste Sitzung des Stadtrates will der Stadtchef ins Schützenhaus verlegen, da dort das Einhalten von Abständen leichter möglich sei. Im Seniorenzentrum, das vorige Woche 14 Erkrankungen meldete, gebe es keinen neuen Erkenntnisstand, so Geschäftsführer Olaf Schwarzenberger. Alle Bewohner und Mitarbeiter seien nochmals getestet worden. Mit einem Ergebnis ist am Mittwoch zu rechnen. (sia/nd)

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